Zehn Jahre Kronacher Klassik Akademie: Aus den - so Burkhart Schürmann - "vergleichsweise bescheidenen Anfängen" heraus hat das Musikprojekt eine erstaunliche Entwicklung genommen. So bestanden die Konzertprogramme anfangs noch aus einer "bunten Sammlung von Kammermusikwerken" und enthielten nur sporadisch einen Einzelsatz aus einem Konzert oder einer Sinfonie. Mittlerweile riskiert man "Kopf und Kragen" mit sinfonischen Monumentalwerken - wie beispielsweise in diesem Jahr - von Saint-Saëns. "Heute betreiben wir einen Instrumentenaufwand wie er größer kaum sein könnte. Das liegt wohl an meinem Größenwahn, dass wir uns heuer an eine solch monströse Orgel-Sinfonie wagen", erklärte der künstlerische Leiter den zahlreichen Besuchern.

Hervor ging die KKA aus den Gedenkkonzerten für den 1999 verstorbenen Musikpädagogen Burghard Fussek, dessen Erfolge bei der Nachwuchsförderung von Streichern unvergessen sind.