Die vielen Besucher in der Pfarrkirche St. Georg erfreuten sich an einer Stunde festlicher Musik mit instrumentalen und gesungenen Stücken, die zu Herzen gingen.

Gleich das erste Lied "Engel auf den Feldern singen", ein Weihnachtslied aus Frankreich, klang so, als ob die Gefühle Glück und Frieden in Töne gesetzt worden wären.


Musikalische Adventsreise

Der wohlgewählte Beginn war dabei nur eine Station einer wunderschönen musikalischen Reise durch den Advent, die die Musiker mit ihrem Publikum in der mit vielen Kerzen in einen warmen Lichterglanz getauchten Pfarrkirche unternahmen.

Mit schönen weihnachtlichen Stücken thematisierten die Sängerinnen und Sänger Erwartung und Gottessehnsucht. Das ging nicht nur ins Ohr, sondern auch unter die Haut. Ungekünstelt, eindringlich, einfühlsam - wie Balsam für Ohren und Seele.

Die Dirigenten hatten die Mitwirkenden glänzend eingestellt und verstanden es, sie zu einer großartigen Leistung zu inspirieren.


Stimmen harmonieren prächtig

Unter Leitung von Sascha Reimann harmonierten die Frauen- und Männerstimmen des Kirchenchors prächtig und fügten sich zu einem wohlklingenden Ganzen zusammen. Voller Klangschönheit und Ausdrucksfähigkeit klangen Lieder wie "Advent ist ein Leuchten", "Machet die Tore weit", "Ich steh an deiner Krippen hier" oder "Heilige Nacht". Ein zauberhafter Höhepunkt war das "Ave Maria", welches Sascha Reimann am Piano begleitete.

Akzentuierter Chorklang, geprägt von großer Harmonie und virtuosem Gleichklang - das zeichnet den Männergesangverein "Cäcilia" Friesen aus, bei dem Theo Wich den Taktstock schwingt. Die Männerstimmen hatten eine unglaubliche Klangfülle und kamen durch die ausgezeichnete Akustik des Gotteshauses vollends zur Geltung.

Imposante Festklänge trug die Bläsergruppe St. Georg unter Leitung von Heiko Meusel zum gelungenen Konzert bei. Gerne ließen sich die Zuhörer verzaubern und lauschten teils mit geschlossenen Augen.


Gedanken zum Thema Licht

Zwischen den Beiträgen regte Pfarrer Sven Raube die Zuhörer mit Gedanken zum Thema Licht zum Nachdenken an. "In der dunklen Zeit des Jahres sehnen wir uns nach Licht", sagte er. Ein solches Adventskonzert lasse die dunklen Tage heller erstrahlen und zeige uns Jesus im Glanz des unversehrten Lichtes.

Den Abschluss bildete das gemeinsam gesungene Lied "Macht hoch die Tür", wobei die Bläserklänge herrlich mit den Stimmen der beiden Chöre sowie der Konzertbesucher verschmolzen.