Thomas Teuchgräber verlas die von Erzbischof Ludwig Schick unterzeichnete Ernennungsurkunde. Mit fester Stimme legte Raube das offizielle Versprechen ab, seine Amtspflichten gewissenhaft und in Treue zu Kirche, Papst und Bischof zu erfüllen. Teuchgräber überreichte ihm auch die Schlüssel für die Kirche sowie für den Tabernakel.


Erste Pfarrstelle


"Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und bin dankbar, meine erste Pfarrstelle hier antreten zu dürfen", bekundete Raube. Er spüre mehr Verantwortung. So sei ihm nicht nur der Zugang zum Gebäude wichtig, sondern insbesondere zu den Gläubigen. Dafür brauche es Zeit. "Ein festes Programm werden sie von mir nicht hören", so der Pfarrer weiter. Es gehe ihm darum, Zeugnis davon zu geben, dass es sich auch heute noch lohne, Jesus zu folgen sowie treu zu seiner Kirche zu stehen.


Sein Dank galt seinem Vorgänger Pfarrer Michael Dotzauer, der sehr segensreich gewirkt und ihm ein gutes Fundament hinterlassen habe. Weiter dankte er für die offenen Hände und Herzen, die man ihm entgegengebengebracht habe.


Treuer Fan des FCN


Teuchgräber freute sich über den Verbleib Raubes im Seelsorgebereich. Als treuem Fan des FC Nürnberg überreichte er ihm einen Autoaufkleber.

Grußworte sprachen ferner Kirchenpfleger Bernd Peter und der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, Thomas Greser, der auch namens seiner Kollegen aus Friesen, Lahm und Effelter die Bereitschaft zur Zusammenarbeit bekundete. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von der Frauenschola und dem Männergesang Wilhelmsthal sowie von Hans Pittroff an der Orgel.

Alle Pfarrangehörigen waren anschließend in das KAB-Haus eingeladen. Hier sprachen auch Pfarrsekretärin Heidi Geiger, der Vorsitzende des KAB-Ortsverbands Wilhelmsthal, Reinhold Dietrich, sowie stellvertretender Landrat Bernd Steger. Letzterer freute sich, dass Raube dem schönsten Landkreis in Bayern treu bleibe.

Die Glückwünsche der evangelischen Kirche übermittelte Diakonin Annette Hofmann. Bürgermeisterin Susanne Grebner freute sich für den reibungslosen Wechsel. Beim Stehempfang spielte der Musikverein auf. Bereits vor dem Gottesdienst hatten die Jungen und Mädchen des Kindergartens St. Josef den neuen Pfarrer begrüßt.


Zur Person


Sven Raube wurde am 5. Mai 1978 in Forchheim geboren. Nach der Schule Ausbildung zum Automechaniker. Nach dem Grundwehrdienst verpflichtete er sich für acht Jahre und war als Zeitsoldat auch zwei Mal im Kosovo eingesetzt. 2005 Aufnahme eines Theologie-Studium am interdiözesanen Seminar in Lantershofen. 2010 Weihe zum Diakon, am 25. Juni 2011 Weihe im Bamberger Dom zum Priester. Im Anschluss zwei Jahre als Kaplan in der Coburger Pfarrei St. Augustin. Danach Kaplanszeit in den Pfarreien St. Johannes der Täufer Kronach und St. Leonhard Zeyern.