Für das Konzert hatte man ein abwechslungsreiches Repertoire zusammengestellt, das ein ums andere Mal mit seiner Vielfältigkeit von modernen bis zu besinnlichen Melodien die Zuhörer in der St. Bartholomäus-Kirche faszinierte. Die Instrumentalisten und Sängerinnen des Musikvereins beeindruckten nicht nur durch qualitativ hervorragende Beiträge.

Schon nach den ersten Stücken konnte man spüren, dass die Musiker sowie die beiden Solosängerinnen Dina Ferenz und Diana Löffler unter musikalischer Leitung von Daniel Hilbert akribische Probenarbeit geleistet hatten.

Mit viel Enthusiasmus sei der Musikverein an die vielen Proben gegangen, um neue und außergewöhnliche Variationen für Blasorchester einzustudieren, sagte Vorsitzende Meike Steiger.
Ermutigt sah sich das Orchester auch durch die große Resonanz auf das im vergangenen Jahr erstmals durchgeführte Weihnachtskonzert. Der Auftakt mit "Cantiano Ambrosiano", verarbeitet von Alfred Bösendorfer nach dem berühmten ökumenischen Kirchenlied "Großer Gott wir loben dich", ließ schon aufhorchen. Das feierliche Werk wurde durch Pauken und Blechbläser eröffnet und berührte Herz und Seele des Publikums. Mit festlicher Musik "O sanctissima" von Markus Götz folgte ein weiteres Arrangement, in dem mehrere Fragmente von Weihnachtsliedern zu erkennen waren. "The Power of Love" war einer der Glanzpunkte dieses begeisternden Konzertes.

Die beiden Gesangssolistinnen Diana Ferenz und Diana Löffler leiteten mit ihren zauberhaften Stimmen in die Moderne über. Und es folgte gleich noch ein moderner Pop-Song: "Gabriellas Song" aus dem Film "Wie im Himmel" wurde nach einer Textfassung von Georg Kestel und Diana Löffler interpretiert. Letztere überzeugte mit ihrem Gesangsvortrag, der vom Orchester überzeugend untermalt wurde. "Von guten Mächten wunderbar geborgen" wurde interpretiert von Diana Ferenz und Diana Löffler.

Durch das anspruchsvolle und gelungene Programm führte die Querflötistin Chiara Sasso. Ihre Kollegin Katharina Schmidt trug ein nachdenkliches Gedicht zur Adventszeit vor.


Zwei Zugaben

Die Zuhörer geizten nicht mit kräftigem Beifall für dieses durch und durch gelungene Konzert. Für so viel Lohn gab es auch gleich noch zwei Zugaben mit dem beliebten Orchesterstück "Sleigh Ride" (Schlittenfahrt) und noch einmal mit "Von guten Mächten...". Jedem Instrumentalisten und jeder Sängerin waren Hingabe und Leidenschaft anzumerken. Und Dirigent Daniel Hilbert durfte sich freuen, ein Orchester mit so viel Harmonie präsentieren zu können.