Es ist für die Neuseser Flößer unter der Leitung des Vorsitzenden Edgar Dunst alljährlich ein hartes Stück Arbeit, wenn das Mainfloß an der Zollschere zusammengebaut wird. Immerhin erlebten im Jahr 2014 über 2000 Gäste auf der Rodach zwischen Neuses und Landesgartenschaugelände Flößerromantik pur. Noch härter ist jedoch der Einsatz, neues Holz für das 20 Tonnen schwere Gefährt zu besorgen.
Nun war es wieder soweit. Im Waldstück zwischen Friedersdorf und Buchbach wurden 21 Stämme mit je 20 Meter Länge für das Mainfloß, elf Stämme mit 15 Meter Länge für die Frankenwaldkuppel sowie 15 Stämme mit vier Meter für Bretter und Kanthölzer - vorgesehen für Flößerhütte und Bretterboden - geschlagen.