"Galaktische Fousanocht" lautet das Motto in diesem Jahr. Eine bestechende und mitreißende Show, tolle Lichteffekte, ein beeindruckendes und farbenfrohes Bühnenbild, begeisternde Lachsalven, frenetischer Applaus, das ist das Fazit des Narrenspektakels.

Geboten wurden in einem rund fünfstündigen Programm faszinierende Gardetänze, Sketche und Showeinlagen.
Auf Fitnesstrip waren Elsbeth (Steffi Dressel) und Alois (Tina Baumstark). Wobei Letztgenannter es nicht lassen konnte, zwischendurch eine knackige Wurst zu verzehren. Während ihres Auftritts verstand die motivierte Elsbeth es auch, das Publikum für Fitness zu begeistern Großen Respekt wurde dem auf die Bühne geholten Stefan Popp (Kulmbacher Brauerei) gezollt, der seine Rolle als Vorturner hervorragend meisterte.

Carl Bäuderle (Kai Baumstark) stellte fest, dass die Schwaben die schwierigste Sprache der Welt sprechen.
Sie schreiben "Wie bitte?" und sagen "he". Er erzählte unter anderem von seiner Begegnung mit einer Fee. Er hätte einen Wunsch frei, meinte dieses Zauberwesen. Er wünschte sich eine Autobahn nach Haiwai. Das sei schwierig, meinte die Fee. Na ja, so Bäuderle, dann sollte die Fee es fertig bringen, dass seine hässliche Frau zur Miss Germany gekürt werde. Urplötzlich fragte die Fee: "Wie viele Spuren soll die Autobahn haben?" Schlecht kamen die Frauen bei den drei Frankenwäldern Rudi (Rudi Hauck), Görg (Georg Grebner) und Rene (Regisseur René Wagner) weg. Diese würden nur an Geld und Karriere denken.
 


Berufsalltag im Himmel

Über seinen Berufsalltag im Himmel sprach Petrus (Pater Haagen). Eingangs erklärte er, dass sein Engel rechts an seiner Seite (Florian Jungkunz) fett und ein Depp, sein Engel links an seiner Seite dumm sei. Sein Chef Gott habe diese entlassen wollen, er habe aber gedacht, dass die beiden zum Fasching zu gebrauchen seien. Bedauerlich empfand er, dass es im Himmel die Frauenquote gebe. Diese liege nur bei etwa fünf Prozent. Die Pressiger fehlten ganz.

Viel Applaus bekam am Ende der "galaktische Marienkäfer", Annika Kestel. Sie schlüpfte in ihrer Rede in verschiedene Rollen, am Ende wurde das Publikum mit eingebunden. Zuvor ließ sie wissen, dass sie "keinen Bock auf nichts" habe. Außerdem: "Wenn ich Euch betracht, furchtbar wie ihr aussäht". Viel Applaus bekamen zudem die "zwei Schlafmützen", Max und Johannes Scherbel" und Wolfgang Romig als Hausmeister, die am Anfang des Büttenabends das Publikum begeisterten.
 


Herausragende Tänze

Die Einlagen wurden immer wieder mit herausragenden Tänzen untermauert. Ihren Auftritt hatten die kleine Garde, die Jugend- und Elferratsgarde, die Showtanzgruppe "Black men", die "Hit-Mix Sänger Roudnkergne Spatzen (Gesangverein) und die Tanzgruppe, die das beste von Schweden, nämlich den Michel aus Lönnaberga und die legendäre Poppgruppe "ABBA" auf die Bühne zauberten.

Faszinierend, gepaart mit viel Kunst und Akrobatik, war der Auftritt von Mona Krebs und Vanessa Jung mit ihren Tanzpartnern. Tosenden Applaus erhielt zudem zum Finale das Männerballett mit ihrem deutschen Schlagerfestival. Wie in jedem Jahr sorgten die Rainbows für die musikalische Umrahmung.