Zum Auftakt meinte es das Wetter mit "Kronach leuchtet" gar nicht gut. Regen und Kälte bremsten die Besucher aus. Doch zum Feiertag hin hat das Event die Kehrtwende geschafft. "Wir haben sehr auf den 30. April und den 1. Mai gehofft", berichtet Pressesprecherin Oda Gräbner. Und die Hoffnungen wurden nicht enttäuscht. "Da lief es wirklich super", freut sie sich.

Die Straßen waren an beiden Abenden voll; "Kronach leuchtet" entfaltete sofort wieder sein ganz besonderes Flair. Es wurde auch eifrig geknipst, wie die Bilder unserer Facebook-User auf dieser Seite beweisen. "So wundervoll", kommentierte eine Fotografin das Event.

Jetzt heißt es für die Veranstalter hoffen, dass die Wetterlage den Endspurt nicht doch noch verhagelt. Nicht nur hinsichtlich der Besucherzahlen, sondern auch mit dem Blick auf die Technik. "Feuchtigkeit und Elektrizität vertragen sich eben nicht gut", sagt die Pressesprecherin und verweist auf reichlich Arbeit in den vergangenen Tagen.

Bis zum Sonntag können die Beleuchtungen im Bereich von der Lucas-Cranach-Schule bis zum Rathaus noch besichtigt werden. Dann hoffentlich auch ohne Sachbeschädigungen. Drei Lichtkunstwerke wurden heuer nämlich in Mitleidenschaft gezogen, eines davon sogar unbrauchbar gemacht. Die demolierte Pusteblumen-Lampe bei der Stadtpfarrkirche konnte aber glücklicherweise schnell ersetzt werden. Ein Internet-Aufruf und hilfsbereite Kronacher sorgten dafür, dass die Lücke wieder geschlossen ist.

Auch am Schlusswochenende ist bei "Kronach leuchtet" - neben dem musikalischen Rahmenprogramm - noch einiges geboten. Am Freitag gibt es den Nachtflohmarkt (17 bis 23 Uhr), die lange Einkaufsnacht (bis 23 Uhr) und die lange Nacht der Kirchen (20 bis 24 Uhr). Der Samstag bietet die lange Nacht der Fotografen (Beleuchtung bis 4 Uhr). Am Sonntag um 22 Uhr wird der Publikumspreis verliehen.