Entschärfung: Fliegerbombe nahe Wohngebiet – Einsatzkräfte mit Update

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Fliegerbombe in Kronach erfolgreich entschärft – so lief der Einsatz ab
Nach dem Bombenfund in Kronach gibt es ein Update der Einsatzkräfte.
Bombenfund in Kronach
Collage inFranken.de: Julian Drescher/Daniela Pondelicek
Fliegerbombe in Kronach erfolgreich entschärft – so lief der Einsatz ab
Nach dem Bombenfund in Kronach gibt es ein Update der Einsatzkräfte.
Kronach: Fliegerbombe nahe Wohngebiet – Einsatzkräfte mit Update
Privat
Kronach: Fliegerbombe nahe Wohngebiet – Einsatzkräfte mit Update
Kronach: Fliegerbombe nahe Wohngebiet – Einsatzkräfte mit Update
Polizei
Kronach: Fliegerbombe nahe Wohngebiet – Einsatzkräfte mit Update
Nach dem Bombenfund in Kronach gibt es ein Update der Einsatzkräfte.
Kronach: Fliegerbombe nahe Wohngebiet – Einsatzkräfte mit Update
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Weil in der Nähe eine Fliegerbombe entdeckt wurde, muss in Kronach ein Wohngebiet evakuiert werden. Nun gibt es ein Update zur Lage vor Ort.

Update vom 16.09.2026, 14.11 Uhr: Fliegerbombe nahe Wohngebiet in Kronach entschärft

Nach dem Bombenfund in einem Waldstück im Kronacher Stadtteil Gundelsdorf ist der Sprengsatz erfolgreich entschärft worden. Dies hat das BRK vor Ort bekannt gegeben.

Die Notfallunterkunft für die Anwohner, die man zuvor aufgrund der drohenden Gefahr evakuiert hatte, wird aufgelöst.

Update vom 16.09.2026, 12.56 Uhr: Entschärfung startet – B85-Sperrung

Gegen 12.40 Uhr startet nach der Evakuierung von Kronacher Haushalten die Bombenentschärfung, wie ein Sprecher der Polizei Oberfranken inFranken.de mitteilt.

Der Kreisfeuerwehrverband Kronach berichtet über die Fliegerbomben-Entschärfung: "Dafür müssen die B85 im Bereich Gundelsdorf bis Haßlach bei Kronach sowie angrenzende Straßen und Radwege weiträumig gesperrt werden." Es handle sich um eine weiträumige Sperrung, Radwege seien ebenfalls betroffen. Der Zug- sowie der Flugverkehr würden während der Entschärfung eingestellt. "Bitte den Sperrbereich unbedingt meiden und die eingerichteten Absperrungen beachten", erklärt die Feuerwehr.

Wie die dpa informiert, wird auf der Bahnstrecke Lichtenfels nach Saalfeld der Abschnitt zwischen Kronach und Pressig-Rothenkirchen gesperrt. Konkret ist der Regionalexpress 14 betroffen. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist demnach eingerichtet.

Ursprungsmeldung vom 16.09.2026, 12.20 Uhr: 50 Haushalte wegen Bombenfund in Kronach evakuiert

Ein Spaziergänger hat am Dienstagabend (15. September 2026) in einem Waldstück in Kronach neben einem Wohngebiet eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Rund 50 Haushalte müssten evakuiert werden, teilte die Polizei mit.

Die Anwohner erhielten von Polizei, Feuerwehr und THW Informationen zur Evakuierung, die am frühen Mittwochnachmittag noch läuft. Betroffen seien insbesondere Teile der Nalser Straße, Thüringer Straße, Parkstraße und Angerstraße. Der Bereich rund um den Fundort sei gesperrt worden, hieß es. Am Mittwochnachmittag (16. September 2026) soll die Bombe entschärft werden.

Bombenfund auch im Landkreis Kitzingen

Auch in Martinsheim im Landkreis Kitzingen hat ein 69 Jahre alter Mann am Dienstag eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in einem Waldstück gefunden.

Nach Angaben der Polizei wurde die sogenannte Stabbrandbombe von Experten untersucht. Sie stellten fest, dass von dem Fund keine Gefahr mehr ausgeht.

Die Bombe wurde von den Fachleuten sichergestellt und soll nun entsorgt werden.

Die Polizei erklärt: Generell gilt bei Fundmunition

  • Berührungsverbot: Lassen Sie den Gegenstand am besten exakt so liegen, wie Sie ihn vorgefunden haben. 
  • Abstand halten: Entfernen Sie sich umgehend mehrere Meter von der Fundstelle. 
  • Stopp bei versehentlichem Aufheben: Haben Sie das Objekt bereits aufgehoben, legen Sie es vorsichtig und sachte wieder ab. Niemals werfen! 
  • Erschütterungen vermeiden: Stellen Sie Arbeiten im Umkreis (etwa Graben mit dem Spaten, Arbeiten mit Detektoren) sofort ein.
  • Notruf wählen: Alarmieren Sie unverzüglich die Polizei über die 110 oder kontaktieren Sie die örtliche Polizeidienststelle. Diese verständigt direkt den professionellen Kampfmittelräumdienst.
  • Vor Ort warten: Bleiben Sie in sicherer Entfernung am Ort, um die eintreffenden Einsatzkräfte einzuweisen. 

mit dpa