Der Markt Steinwiesen organisiert mit Wirkung zum 1. Januar 2013 das Friedhofswesen neu. Die Bestattungsunternehmen Pluschke, Pabstmann, Schönsee und Neubauer-Köstner haben der Abmachung zugestimmt.
Der Vertrag bezieht sich auf die Grabmacher-Tätigkeiten (Öffnen und Schließen des Grabes). Wenn die Hinterbliebenen eines dieser Unternehmen beauftragen, ändert sich für sie eigentlich nichts.
Sollte ein anderer Bestatter gewählt werden, dann wird die Grabmacher-Tätigkeit dennoch im Auftrag des Marktes von einem der vier genannten Unternehmen geleistet.
Die Entgelte für die beim Markt Steinwiesen anfallenden Kosten wurden wie folgt festgelegt: Erwachsenengrab 440 Euro, Urnengrab 130 Euro, Kindergrab 200 Euro, Zuschlag Kompressor und Wasserpumpe 55 Euro, Zuschlag Arbeit nach 17 Uhr (pro Mann und Stunde) 30 Euro, Zuschlag Samstage 50 Prozent, Zuschlag Sonn- und Feiertage 100 Prozent. Dazu kommt noch die gesetzliche Mehrwertsteuer. Im Vertrag wurden diese Preise bis 2015 festgeschrieben.

Stadtumbau-Management


Die Steuerungsgruppe des Oberen Rodachtals hatte in ihrer Sitzung die Möglichkeit, fünf Bewerber für das Stadtumbau-Management zu begutachten. Mit 6:2 Stimmen fiel die Entscheidung zugunsten des Büros Planwerk aus Nürnberg.
Für die Steuerungsgruppe waren folgende Aufgaben wichtig: strategische Ausrichtung im Oberen Rodachtal, Leerstands-Management, touristische Weiterentwicklung, Klimaschutz - regenerative Energien und Energieautarkie -, Umsetzungsmanagement vor Ort sowie Einbindung der Bürgerinitiativen der Mitgliedskommunen.
Für dieses Projekt wurde von der Regierung für drei Jahre eine Förderung von 80 Prozent zugesichert, so dass sich bei den Kosten von 60 800 Euro pro Jahr ein Eigenanteil je Gemeinde von etwa 4000 Euro ergibt. Das neueingesetzte Büro soll die in Isek entwickelten Ideen nun möglichst in die Tat umsetzen - soweit dies möglich und sinnvoll ist.
Brigitte Geiger (SPD) fragte, warum ein neues Planungsbüro beauftragt werde; das Isek-Programm war von anderen Planern angefertigt worden. Bürgermeister Gerhard Wunder (CSU) erklärte, dass es sinnvoll und von der Regierung auch vorgeschlagen sei, Planung und Umsetzung zu trennen. Das Planwerk Nürnberg habe zudem ganz andere Möglichkeiten.
Richard Rauh (SPD) meinte, dass es hier nicht vorrangig um die Kosten gehe. Es sei wichtig, Taten folgen zu lassen, damit auch die Bevölkerung erkenne, was nun passiere. Deshalb solle diese Gelegenheit genutzt werden. Bruno Beierlorzer (CSU) erklärte, dass es Auftrag des Büros sei, die Bevölkerung neugierig darauf zu machen, welche Möglichkeiten sich eröffnen. Einstimmig wurde der Auftrag für das Stadtumbau-Management im Oberen Rodachtal an das Büro Planwerk Nürnberg vergeben.

"Schapf" wird erneuert


Die "Schapf" als Zugang zur Rodach in der Brückengasse wird derzeit vom Wasserwirtschaftsamt erneuert, wie der Bürgermeister informierte. Den Handlauf und ein Schild "Betreten auf eigene Gefahr" bringt der Markt Steinwiesen an.