Mitten im Steigerwald an exponierter Stelle: Am Baumwipfelpfad bei Ebrach wird Weinfest gefeiert – und Landwirtschaftsminister Brunner eröffnet ein Tiergehege.
Es gibt Neues vom und auf dem Baumwipfelpfad Steigerwald. Am Wochenende findet dort am Samstag und Sonntag, 8./ 9. Juli, erstmals in Zusammenarbeit mit dem Fränkischen Weinbauverband ein Weinfest unter dem Motto „Wald-Wild-Wein“ statt. Gleichzeitig wird Bayerns Land- und Forstwirtschaftsminister Helmut Brunner am Samstag das neue Wildtiergehege mit Rot- und Rehwild und den neuen „Streichelwald“ mit vielen Tieren zum Streicheln für Kinder eröffnen.
Schon 355 000 Besucher
Seit der Eröffnung am 19. März 2016 wurden 355 000 Besucher in der Einrichtung der Bayerischen Staatsforsten gezählt. Mit dem Fest wird die Verbindung zwischen Wald, Wild und Wein gefeiert. Der Wald liefert den Rohstoff für die Weinfässer, in dem der Wein seine Reife erlangt. Das Wild schlägt die Brücke zum Wald dahingehend, dass er Lebensraum ist und zum Wein, da das Wild wunderbar zu den verschiedenen Weinen schmeckt.
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Fünf Winzer aus der Region werden mit zehn Weinen den Gaumen verwöhnen. Daneben gibt es Wildspezialitäten aus dem Staatswald. Das Weinfest startet am Samstag um 13 Uhr. Gegen 16 Uhr ist die offizielle Eröffnung durch Staatsminister Helmut Brunner vorgesehen.
Neben Brunner werden der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumeyer, der Präsident des Fränkischen Weinbauverbandes, Artur Steinmann, und die Fränkische Weinkönigin Silena Werner (Stammheim) kommen.
Schnitzen mit der Kettensäge
Musikalisch untermalt wird die Veranstaltung von der Band Red Pack, den Steigerwaldmusikanten und den Parforcehörnern der Schweinfurter Jagdhornbläser. Außerdem schnitzt ein Holzkunstschnitzer Figuren mit der Kettensäge und ein Holzfassschnitzer zeigt seine handwerklichen Fertigkeiten. An den Nachmittagen werden Kinderspiele angeboten.
Am Sonntagvormittag halten Ebrachs evangelische Pfarrerin Cornelia Meyer und Benediktiner-Pater Franziskus Büll einen Weinfest-Gottesdienst auf dem Festgelände.
Am Abend wird der 42 Meter hohe Aussichtsturm zum ersten Mal beleuchtet.