Mit knapper Mehrheit entschieden: Neuer Mannschaftstransportwagen für die Feuerwehr Biebelried wird bestellt.
Der Gemeinderat erließ in seiner Sitzung im Feuerwehrhaus Kaltensondheim eine neue Wasserabgabesatzung. Bürgermeister Roland Hoh erklärte, dass die im letzten Abrechnungszeitraum aufgelaufene Sonderrücklage von 99 000 Euro bis auf 65 000 Euro abgebaut wurde. Den Gebührenbedarf für den kommenden Kalkulationszeitraum berechnete die Verwaltung mit 2,55 Euro je Kubikmeter. Um Überschüsse weiter abzubauen, sollten jedoch 2,31 Euro je Kubikmeter ausreichen.
Dass es für den Verbraucher trotz vorhandener Überschüsse zu einer Gebührenerhöhung um 24 Cent auf 2,31 Euro kommt, ist den deutlich höheren Ansätzen für Personalkosten im Bauhof, Abschreibungen und der Verzinsung des Anlagevermögens geschuldet.
Angepasst wurde zudem die Entwässerungsgebühr. Im abgelaufenen Kalkulationszeitraum stieg die Sonderrücklage Kanalbenutzung auf 434 000 Euro. Daher beschloss der Gemeinderat den Beitrag um 55 Cent auf 3,46 Euro je Kubikmeter zu senken. Beide Satzungsänderungen treten zum 1. Oktober 2019 in Kraft.
Weitere Themen am Ratstisch waren:
Zur Erschließung des Baugebietes Mainstockheimer Weg III vergab der Gemeinderat den Planungsauftrag zum Gebotspreis von 229094 Euro an das Ingenieurbüro Arz.
Im Zuge der Kanalarbeiten im Baugebiet Pförtlein wurde festgestellt, dass der Schmutzwasserkanal einsturzgefährdet ist, aber über einen Inliner repariert werden kann. Bei Mehrkosten von 7000 Euro und deutlich längerer Lebenserwartung könnte auch ein Neubau im Zuge laufender Arbeiten erfolgen. Der Gemeinderat entschied sich für den Neubau.
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Bei der Sanierung der Grundschule in Kaltensondheim wurde der Auftrag für ein Wärmeverbundsystem, Trocken- und Innenausbau zum Gebotspreis von 71 577 Euro an das Unternehmen Gut aus Kaltensondheim vergeben; der Schätzpreis wurde um 20 785 Euro unterboten.