Nachdem es wegen der Pandemie bisher nicht möglich war, jetzt steht der Termin: Das Wässerndorfer Feuerwehrhaus soll am 10. Juni eingeweiht werden. Dies wurde bei der Jahresversammlung bekanntgegeben. Auch Ehrungen standen auf der Tagesordnung.

Laut Kommandant Bernd Mark hat die Wässerndorfer Feuerwehr 25 Aktive in ihren Reihen. Sie zählt fünf Frauen und einen Atemschutzträger.

Mark berichtete von zwei Übungen und einem Hydranten-Rundgang. Drei Einsätze habe es im vergangenen Jahr gegeben. Eine Tauchpumpe sei bestellt worden. In diesem Jahr seien wieder mehr Übungen geplant.

Jugendwartin Verena Jamm berichtete, dass noch acht Jugendliche bei der Jugendfeuerwehr seien. Fünf seien 18 Jahre alt geworden. Sieben Übungen hätten stattfinden können, wegen Corona sei allerdings der Wissenstest ausgefallen. Bei der Tour-de-Müll hätten sich 15 Leute beteiligt. Dieses Jahr gebe es noch kein Zeltlager, informierte Jamm.

Sandfüllmaschine ausleihen

Nachdem vom stellvertretenden Kommandanten Franz Rützel das Thema Anschaffung einer Sandfüllmaschine angesprochen worden war, erklärte Bürgermeisterin Ruth Albrecht, dass sich der Gemeinderat nach einer Kostenabwägung dagegen entschieden habe. Bei Bedarf könne man sich diese in Marktbreit oder Obernbreit ausleihen.

Die Jugendarbeit in Wässerndorf und den anderen Gemeindeteilen nannte Albrecht vorbildlich. Sie bedankte sich bei allen für die geleistete Arbeit und freut sich auf die Einweihung des Feuerwehrhauses.

Vereinsvorsitzender Stephan Jamm informierte die Versammlung, dass der Verein aktuell 137 Mitglieder zähle. In diesem Jahr freue er sich wieder auf ein "normales Wiesenfest" mit den Rodheimer Musikanten. Ebenso sei wieder die Kirchweih geplant. Diese finde am 14. und 15. Oktober statt. Geplant seien auch noch ein Ausflug oder eine Weinprobe sowie am 10. Dezember die Weihnachtsfeier.

Drehleiter und Pumpwagen

Stephan Jamm erklärte, dass bei Franz Rützel in der Halle noch eine alte Drehleiter und ein alter Pumpwagen standen. Für diese Geräte sei dort jetzt kein Platz mehr. Er stellte daher die Frage zur Diskussion, was mit den Gerätschaften künftig passieren soll. Er schlug eine Ausstellung auf dem ehemaligen Anwesen Höck vor.

Ruth Albrecht erläuterte dazu, dass die Planung nicht förderfähig sei, aber ein fertiges Konzept sehr wohl. Die überwiegende Mehrheit der Versammlung stimmte dafür, das Projekt anzugehen. Dieter Bohn schlug vor, auf dem Spielplatz eine Bank aufzustellen, weil es dort keine Sitzgelegenheit gibt.

Auch Ehrungen standen bei der Versammlung an: Für seine 50-jährige Vereinszugehörigkeit wurde Klaus Wanner geehrt. Er war von 1982 bis 1988 Kommandant und von Anfang an als Theaterspieler dabei.

Als Grillmeister unentbehrlich

Auf eine 40-jährige Vereinszugehörigkeit blickt Rainer Bullmer zurück. Er sei als Helfer immer zur Stelle. Insbesondere als Grillmeister bei den Wiesenfesten sei er unentbehrlich geworden, dankte der Vorsitzende.

Für ihre 25-jährige Vereinszugehörigkeit wurden Sonja Brand, Hilde Mark und Renate Bohn geehrt. Alle waren bereits vor ihrer Mitgliedschaft für den Verein, insbesondere bei den Wiesenfesten, tätig.