Zahlreiche Ehrungen standen am Samstag bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Sickershausen an, zu der Kommandant Philipp Heigl und Vorsitzender Mario Köhler ein volles Haus begrüßen konnten – zur Freude aller darunter auch etliche Jugendliche, von denen sechs neu in die Feuerwehr eingetreten sind.

Lobende Worte gab es aus diesem Grund vor allem für die beiden Jugendwarte Kevin Klein und Michael Schmidt, die bei Hausbesuchen und mehr ordentlich die Werbetrommel für die Jugendwehr gerührt hatten. Insgesamt umfasst die Jugend jetzt elf Personen, darunter stolze sechs junge Damen. Auch für die kommenden Monate sind zahlreiche Aktionen geplant, in die die jüngsten Feuerwehrler eingebunden werden sollen.

Lob für die Teilnahme an Übungen

Die aktive Wehr zählt derzeit 41 Personen, mit 38 Mann ist hier der weibliche Anteil zwar durchaus geringer, aber immerhin vorhanden. Mit Jana Valentin gibt es sogar die erste Gruppenführerin in Sickershausen. Heigl lobte die Bereitschaft der Wehr an den zahlreichen Übungen und betonte deren Wichtigkeit. "Gerade weil wir nicht so viele Einsätze haben, ist es wichtig, dass wir im Ernstfall routiniert vorgehen können", so der Kommandant. Luis Arnold, Rene Radecke und Robert Uhl lobte er für die höchste Anwesenheitsquote. Auch Aus- und Weiterbildungen wurden rege angenommen.

Seit November gab es sechs Einsätze für die Sickershäuser Wehr, darunter unter anderem die Verkehrsabsicherung beim Sturmschaden an der Erich-Kästner-Schule. Für künftige Einsätze sei man mit der Handyalarmierung inzwischen bestens gerüstet. Neben Alarmmonitoren in der Fahrzeughalle gibt es jetzt auch ein mobiles Tablet, auf dem alle Daten zum Einsatzort abrufbar sind.

Thema Kinderfeuerwehr weiter in Planung

Positives berichtete der Kommandant auch in Zusammenarbeit mit dem Kindergarten, wo alle zwei Jahre eine Übungs- und Informationsveranstaltung durchgeführt wird. Neben einer Übung im Kindergarten gehört dazu auch der Besuch der Jüngsten im Feuerwehrhaus. In dem Zug erwähnte Heigl auch, dass das Thema Kinderfeuerwehr zwar noch nicht umgesetzt, jedoch in Zusammenarbeit mit den anderen Feuerwehren der Stadt weiter in Planung sei.

Mario Köhler konnte als Vorsitzender des Feuerwehrvereins trotz Corona von zahlreichen Aktivitäten in den vergangenen Monaten berichten und freute sich über das große Interesse an den bislang ausgerichteten Veranstaltungen. 109 Mitglieder halten den Verein am Leben, sorgen für Umsatz im Gerätehaus, aber vor allem für Geselligkeit und Miteinander.

Nach Grußworten von Oberbürgermeister Stefan Güntner und der stellvertretenden Landrätin Doris Paul standen schließlich die Ehrungen auf der Tagesordnung.

Die Geehrten

60 Jahre: Eberhard Hümmer und Otto Klein;

50 Jahre: Reinhold Friederich und Hans Köhler;

25 Jahre: Florian Beer, Rouven Pfau und Christian Schöffberger.

Für aktive Dienstzeit gingen Ehrungen an: 40 Jahre: Michael Güldner und Bernd Steinberger;

30 Jahre: Holger Hennigfeld und Mario Köhler;

25 Jahre: Daniel Faßmann und Christian Kräutlein;

20 Jahre: Markus Güldner und Michael Wandelt;

10 Jahre: Josef Blaj und Erik Lutz.

Rudolf Kehrer wurde nach über 44 Jahren aus dem aktiven Dienst verabschiedet.