Ausgebremst hat die Corona-Pandemie auch den Ortsverband Iphofen des VdK in den vergangenen zwei Jahren. Ungebremst ist aber der Zulauf zu den regionalen Ablegern von Deutschlands größten Sozialverband. Der Iphöfer Ortsverband zählt derzeit 581 Mitglieder, rund 20 mehr als noch vor zwei Jahren, trotz 42 Verstorbener seit der letzten Jahreshauptversammlung vor zwei Jahren. Die wurde in diesem Jahr gleich als Frühlingsfest im Feuerwehrsaal in Nenzenheim gefeiert. Auf dem Programm standen auch Neuwahlen und Ehrungen.

Überraschungen gab es bei den turnusgemäßen Neuwahlen an der Spitze des VdK Iphofen nicht. Manfred Niksch bleibt weiter im Amt, sein Stellvertreter bleibt Ferdinand Ruft. Weiter als Schriftführer fungiert Klaus Scheller. Erstmals wurde der Posten des Kassiers nicht vom Vorstand selbst vergeben, sondern durch die Mitgliederversammlung gewählt. Rainer Lorenz wird das Amt weiter bekleiden. Als Beisitzer sind Michael Schimmel, Renate Schumann, Thomas Zink und Renate Volkamer dabei. Für die Belange der Frauen ist weiterhin Sonja Pfriem zuständig.

Das Anliegen des VdK Iphofens sei es, so Manfred Niksch, dass im Vorstand jeder der sechs Stadtteile mit wenigstens einer Person vertreten sei. Einzig aus Dornheim konnte diesmal kein Ortsdelegierter gefunden werden. Dafür vertritt der Hellmitzheimer Walter Düll ab sofort seinen Heimatort. Peter Fersch, seit Juni vergangenen Jahres Kreisgeschäftsführer des VdK, der im Landkreis Kitzingen rund 10.000 Mitglieder zählt, dankte den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz und stellte sich bei dieser Gelegenheit auch erstmals den Mitgliedern aus der Region rund um Iphofen vor.

Die Arbeit des VdK sei auch während der Lockdowns und trotz Kontaktbeschränkungen ungehindert weiter gelaufen in den von Corona geprägten Monaten. Da viele Beratungsgespräche rund um Themen wie Pflegestufen, Anträge bei Krankenkassen oder das Ausstellen von Behindertenausweisen nur schriftlich oder telefonisch hätten ablaufen können, sei dies manchmal etwas zäher verlaufen, als im persönlichen Gespräch. Dafür gebe es aber auch die zahlreichen ehrenamtlichen Ansprechpartner in den Ortsverbänden, die eine niederschwellige Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger seien, um deren Anliegen in die Hände der Profis für mehr soziale Gerechtigkeit in der Geschäftsstelle weiterzureichen.

Ehrungen:
40 Jahre: Ernst Seufert; 30 Jahre: Manfred Hansch, Karl-Heinz Holthausen, Babette Kögler, Martina Ondreka, Sonja Pfriem, Friedrich Schneider und Johann Vogel; 25 Jahre: Michael Bindl, Helmut Hereth, Ernst Herget, Joachim Keupp, Paul Krückel, Ernst Lang, Ferdinand Ruft, Heinz und Erika Schenk, Renate Schumann, Werner Titt, Hildegard Volkamer und Udo Weise; 10 Jahre: Erika Alt, Birgit Bauer, Betina Bellmann, Martha Belz, Gabriele Belzner, Harald Berninger, Michael Bindl, Ursula Birnack, Veronika Brandt, Gertraud und Torsten Büchner, Christa Demmel, Ingeborg Eberle, Paul Ebsen, Martin Emmerich, Edeltraut Endreß, Hartmut Fink, Wolfgang Freyberger, Rosi Ganz, Ute Gehrke, Susanne Geulein, Adelheid Gräf, Walter Grötsch, Gustav Guckenberger, Eva Haufglöckner, Irmgard und Roland Hillabrand, Manfred Holl, Johann und Marianne Hügelschäfer, Detlef Kaudel, Ludwig Krämer, Stefan Küffner, Christine, Gerlinde und Peter Lang, Lorenz Lenzer, Wilhelm Lutz, Josef Mäckler, Rupert Maier, Bernd Malthaner, Gerhard Mandel, Wolfgang Meyer, Heike Müller, Karin Nahr, Robert Nowak, Dagmar Ortner, Georg Piesch, Erika Saemann-Piesch, Gerda Rechter, Robert Riethdorf, Joachim Rönninger, Leo Rötting, Christa Rückel, Irene Ruß, Wolfgang Schneider, Ingrid Schmidt, Michael Schmitt, Astrid Stadtelmeyer und Ernst Sturm.