Mit einer Wanderung durch den Quittenlehrpfad im Volkacher Ortsteil Astheim startete am Samstagmorgen der dritte und letzte Tag der traditionellen „Mit Anja auf Tour“-Wanderung der CSU-Bundestagsabgeordneten Anja Weisgerber.

Auf den ersten Metern wanderte auch ihr Vorgänger Michael Glos mit. Der Bundeswirtschaftsminister a. D. hatte einst mit seiner „Tour de Glos“ diese „wandernde Bürgersprechstunde“ erfunden, und die führt Anja Weisgerber natürlich nicht als „Tour de Weisgerber“, sondern unter dem Titel „Mit Anja auf Tour“ fort.

Besonderheiten des Quittenlehrpfads

Gut 80 Wanderer hatten am Samstagmorgen ebenfalls ihre Wanderschuhe geschnürt und starteten ebenso wie der CSU-Kreisvorsitzende Otto Hünnerkopf auf die gut einstündige Wanderung. Durch die vielen Informationsschilder erklärt sich der Pfad gleichsam von selbst. Somit konzentrierte sich die Aufgabe von Heiko Bäuerlein, CSU-Fraktionssprecher im Stadtrat und als Ortsansässiger auch der Sprecher des Ortsteils Astheim, darauf, die Wanderer zu begrüßen und auf die vielen Eigenheiten des Quittenlehrpfades hinzuweisen. Nämlich auf die „eigentlich schon fast ausgestorbenen Quittenbäume, die hier eine neue Heimat gefunden haben“.

Viele Gespräche

Und wie bei Wanderungen üblich, zog sich auch diese Kolonne wie bei Klassenfahrten gut in die Länge. Das lag auch an den vielen Gesprächen der Wanderer untereinander und mit Anja Weisgerber zu allen möglichen politischen, aber auch gesellschaftlichen Themen.

„Eingefangen“ wurde die Gruppe von Wanderführer Peter Rinke am Bahnübergang der Mainschleifenbahn, damit die Gruppe möglichst gemeinsam und auch möglichst schnell den Übergang überqueren konnte. An der Schiffsanlagestelle – Start und Ziel der Wanderung – waren Volkachs zweite Bürgermeisterin Gerlinde Martin und diverse Helferinnen schon fleißig zugange und versorgten die durstigen und hungrigen Wanderer mit kühlen Getränken sowie einer Suppe nach einem Rezept von Anja Weisgerber.

Von dort aus fuhr die Gruppe auf dem Main nach Wipfeld, um nach einer Besichtigung des Marktplatzes wieder wohlbehalten in die Heimat zu schippern.