Wer am Samstagmittag den 11. Bonuslauf der VR-Bank gewonnen hat, das wusste nach gut anderthalb Stunden eigentlich keiner mehr. Es war aber für ein solches Ereignis auch völlig unwichtig. Denn hier kommt es darauf an, dabei zu sein, egal ob ambitionierter Läufer, Freizeitjogger, Walker, Wanderer oder Kleinkind. Und so war es, wie schon in den zehn Jahren zuvor ein fröhliches Treffen, gepaart mit Bewegung und dem Geldsammeln für den eigenen Verein.

Spaß an der Bewegung

4540 Teilnehmer aus 119 Vereinen und Organisationen hatten sich denn auch um 10 Uhr auf dem Bleichwasen neben der Kreuzkapelle versammelt. Noch wenige Minuten davor hatte es gar nicht nach einem pünktlichen Start ausgesehen, doch fast auf die Minute genau erklang der Startschuss und in die gerade noch träge Masse kam Bewegung. Die ersten Meter traditionell angeführt von einem Trupp von rund 20 Weinhoheiten bildete sich auf der Alten Mainbrücke recht schnell ein Stau – eine gute Viertel Stunde dauerte es, bis die Engstelle von den letzten Läufern passiert war.

Geld für die Vereine

Und nur wenige Minuten später erreichten schon die ersten das Ziel; sie hatten die fünf Kilometer Rundstrecke entlang des Mains bis zur Südbrücke und auf der anderen Flussseite zurück über die Fußgängerbrücke bis ins Ziel in der Alten Burgstraße zurückgelegt, wurden von den Weinprinzessinnen und den beiden Moderatoren Walter Vierrether und Georg Will gebührend begrüßt.

Bonus im Jubiläumsjahr der Bank

Zehn Euro gibt es normalerweise von der Bank pro Läufer für den Verein; im Jubiläumsjahr kamen heuer noch einmal 1,50 Euro obendrauf. Insgesamt, sagte Bankvorstand Roland Köppel, waren es dieses Mal über 50 000 Euro. Getoppt wurde alles noch von einer Verlosung am Ende der Veranstaltung: Gärtnerkönigin Klara zog aus dem Topf der teilnehmenden Vereine den Förderverein Alter Friedhof Mainbernheim, den Kindergartenverein St. Laurentius Schwarzenau und den Katholischen Kindergarten Mainsondheim, an die nochmals je 250 Euro gingen.

Danke sagte Köppel an die Turngemeinde Kitzingen, die mit rund 70 Leuten die Strecke absicherte und den Lauf vorbereitet hatte, und an das BRK, das für die medizinische Betreuung sorgte.