Wie die Polizei Unterfranken berichtet, ist am frühen Dienstagmorgen ein Tiertransporter in Iphofen im Landkreis Kitzingen umgekippt. 

Bei dem Unfall starben 14 der 90 transportierten Schweine, die Kreisstraße war zeitweise gesperrt. 

Verletzte Tiere wurden von Leiden erlöst

Gegen 4.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Mitteilung über einen umgekippten Tiertransporter im Ortsgebiet Nenzenheim in Richtung Frankenberg ein. Beim Eintreffen der Streife lag der Transporteranhänger seitlich auf einem Gartentor. 

In dem Tiertransporter befanden sich rund 90 Schweine. Einige der verletzten Tiere mussten nach veterinärmedizinischer Einschätzung erlegt und damit von ihrem Leiden erlöst werden. Der Fahrer des Transports hatte bereits eigenständig eine Veterinärin verständigt. Die Amtsärztin des Veterinäramts war schnell vor Ort, um die Bergung sachverständig zu unterstützen. Dem Ermittlungsstand zufolge starben insgesamt 14 Tiere.

Neben der Polizei befanden sich auch die Landkreisfeuerwehren sowie das THW Kitzingen im Einsatz. Der umgekippte Tiertransportanhänger wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen. Mit der Beseitigung der Tierkadaver wurde eine Spezialfirma beauftragt. Die überlebenden Tiere wurden zum Schlachthof nach Crailsheim gebracht.

Kreisstraße komplett gesperrt

Zu Beginn des Einsatzes war die Kreisstraße in beide Richtungen komplett gesperrt. Die Feuerwehr musste den Verkehr umleiten. Es kam zu leichten Verkehrsbehinderungen. Erst gegen 10.45 Uhr konnte die Fahrbahn zumindest einspurig wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Nach ersten Erkenntnissen könnte eine defekte Radachsaufhängung am Sattelanhänger des Tiertransporters die Ursache für den Unfall gewesen sein. Die weiteren Unfallermittlungen werden von der Polizeiinspektion Kitzingen geführt.

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