Die Stadt Kitzingen hat die Kampagne "Es geht nur gemeinsam" für die Mitglieder der "Blaulichtfamilie" gestartet, um für mehr Toleranz und Respekt für Einsatzkräfte zu werben.
Wie die Stadt Kitzingen in folgendem Pressebericht erklärt, sinkt nicht nur in Großstädten und Ballungszentren der Respekt gegenüber Mitgliedern der „Blaulichtfamilie“. Auch im ansonsten so beschaulichen Kitzingen berichten Beamte der Polizeiinspektion von Angriffen auf ihre Person oder andere Mitglieder des Roten Kreuzes, des THW oder der Feuerwehr.
Nicht selten werden die Hilfskräfte von Schaulustigen angepöbelt und beleidigt, wenn sie am Einsatzort eintreffen. Mit einer groß angelegten Kampagne will die Stadt Kitzingen auf die bedeutsame Arbeit aller Einsatzkräfte aufmerksam machen – und darauf, dass sie auf die Mithilfe und Unterstützung der Bürger angewiesen sind.
Seit Dienstag, 21. November, hängen großformatige Bilder an prominenten Stellen im Stadtgebiet. Darauf zu sehen: jeweils zwei Mitglieder der „Blaulichtfamilie“ – also von THW, BRK, Feuerwehr und Polizeiinspektion Kitzingen – zusammen mit drei Bürgern. Das Motto der Aktion: „Es geht nur gemeinsam.“
An vier Orten mit Wiedererkennungswert sind die Bilder gemacht worden, Interviews mit acht Mitgliedern der Blaulichtfamilie ergänzen die Kampagne. Die Einsatzkräfte berichten darin von ihren Erfahrungen, von ihren Sorgen und Nöten und den Wünschen an die Bevölkerung.
Die Videos sind auf den social-media-Kanälen der beteiligten Organisationen und auf der Homepage der Stadt Kitzingen unter www.stadt-kitzingen.de zu sehen.