Der Schnee ist gerade erst getaut, da könnte es in Franken schon wieder richtig kalt werden. In den Prognosen lassen sich Parallelen zu einem Winter ziehen, dessen Jahreszahl Experten genau im Kopf haben.
Der Winter könnte noch einmal richtig aufdrehen und Franken arktische Kälte aus Sibirien bringen. Zunächst bleiben die Temperaturen wohl aber noch über dem Gefrierpunkt. "Ein nachhaltiges Hoch bestimmt das Wetter in Bayern", teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. "Aus Osten fließt bodennah mäßig kalte, oft feuchte Luft ein."
Dem fränkischen Wetterexperten Stefan Ochs ("Wetterochs") zufolge beginne jetzt eine Phase mit ruhigem, trockenem Inversionswetter. Demnach bliebe die Luft in der Höhe mild, während sich am Boden eine Kaltluftschicht bilde. Am Freitag (16. Januar 2026) scheine meist die Sonne, am Wochenende (17. und 18. Januar) werde es hingegen aufgrund von Hochnebel überwiegend trüb. Bei Sonnenschein seien bis zu 6 Grad möglich, unter dem Hochnebel würde es nicht wärmer als 2 Grad werden. Der Wind bleibe schwach und drehe auf Südost.
Wetter in Franken: Ausblick auf die nächste Woche lässt uns bibbern
Zu Beginn der kommenden Woche würden sich von Montag bis Donnerstag (19. bis 22. Januar) Wolken und zeitweise Sonnenschein abwechseln, so Ochs. Die Tageshöchstwerte sollen meist knapp über dem Gefrierpunkt liegen, am Donnerstag könne es örtlich zu leichtem Dauerfrost kommen. Nachts sollen die Temperaturen auf -3 bis -8 Grad sinken. Wo noch Schnee liegt, könnten die Temperaturen jedoch auch in den zweistelligen Minusbereich sinken. Dazu würden schwache Winde aus Osten wehen.
In der zweiten Hälfte der kommenden Woche stoße sibirische Kaltluft nach Skandinavien und Russland vor, erklärt Ochs. Ob diese Kaltluft auch Franken erreichen werde, war zunächst unklar. Allerdings sieht der Experte ab Ende Januar "Potenzial für große Kälte". Man müsse "ein gewisses Potenzial konstatieren für extrem kaltes Wetter Ende Januar, Anfang Februar", erklärt Ochs.
Die Großwetterlage habe Ähnlichkeiten mit der Wetterlage Ende Januar 1956. Der anschließende Februar sei "der mit Abstand kälteste jemals verzeichnete Monat" in Deutschland gewesen. Ob es wieder so kalt wird, sei aber laut Ochs aber noch ungewiss.
Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen
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