Keine eigene Ehrung für die Wahlhelfer

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Obwohl Bundesinnenminister Thomas de Maiziere die Auszeichnung von Wahlhelfern mit Urkunden anregte, wird es so etwas in Buchbrunn nicht geben, beschloss der Gemeinderat.

Obwohl der Bundesinnenminister Thomas de Maiziere die Auszeichnung von Wahlhelfern mit Urkunden anregte, wird es so etwas in Buchbrunn nicht geben. Der Gemeinderat beschloss, davon keinen Gebrauch zu machen und die Wahlhelfer nicht zu ehren. Alle Wahlhelfer seien Mitglieder im Gemeinderat und ohnehin ehrenamtlich tätig, lautete die gemeinsame Begründung der Ratsrunde mit Bürgermeister Hermann Queck.

Weitere Informationen und Entscheidungen am Ratstisch aus der Sitzung vom Donnerstagabend:

• Durch die Aufstellung des Bebauungsplanes Wunn mit der ersten Änderung des Bebauungsplanes Haselberg II der Nachbargemeinde Mainstockheim sieht die Gemeinde Buchbrunn keine eigenen städtebaulichen Belange berührt.

• Die Spielgemeinschaft Buchbrunn/Mainstockheim e. V. erhält für einen neuen Transporter einen Zuschuss in Höhe von 3600 Euro, die 20 Prozent der Nettogesamtkosten entsprechen. Auf Anregung von Stefan Schmidt ist mit dem Zuschuss das Anbringen einer erkennbar großen und kostenfreien Außenwerbung für den Dorfladen Kummrei verbunden.

• Genaue Abrisstermine für die Gebäude Hauptstraße 20 und Hofstraße 5 stehen noch nicht fest.

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• Die Gemeinde bewarb sich mit ihrem Dorfladen für den Wettbewerb „Kerniges Dorf“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Das Ministerium teilte nun mit, dass das Projekt nicht berücksichtigt werden könne.

• Das Sonderinvestitionsprogramm Kinderbetreuungsfinanzierung 2017-2020 wirkt sich auf den Erweiterungsbau des örtlichen Kindergartens aus. Die Gemeinde erhält zu den bereits zugesagten 50 Prozent Fördermitteln als Gemeinde mit durchschnittlicher Finanzkraft zusätzlich 35 Prozent. Dafür entfällt die Erstattung von Ausstattungskosten.

Vorschaubild: © Foto: Bernd Wüstneck, dpa