Erstmals fand die Freisprechungsfeier der dualen Ausbildung im Beruf Hauswirtschafter/in im Exerzitienhaus Himmelspforten, das selbst Ausbildungsbetrieb ist, statt.
Allen Grund zur Freude haben acht junge Frauen und Männer aus ganz Unterfranken, die die duale Ausbildung der Hauswirtschaft absolviert haben. Erstmals fand die Freisprechungsfeier der dualen Ausbildung im Beruf Hauswirtschafter/in im Würzburger Exerzitienhaus Himmelspforten, das selbst Ausbildungsbetrieb ist, statt. Dort begrüßte Beatrix Weber-Hilpert, Bildungsberaterin am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Würzburg, neben den Absolventen auch zahlreiche Gäste .
„Auf die duale Ausbildung können Sie stolz sein! Mit dieser haben Sie beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt und ihre Bewerbungsunterlagen liegen immer ganz oben auf dem Bewerbungsstapel“, bestätigte Andreas Maier, Behördenleiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Würzburg. Außerdem lobte er die gelungene und gelebte Integration eines Migranten aus dem Iran, der ebenfalls die Abschlussprüfung mit Erfolg abgelegt hat, so eine Pressemitteilung des Amtes.
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Berufsbild weiter stärken
Armin Amrehn, stellvertretender Landrat des Landkreises Würzburg, betonte in seinem Grußwort, wie wichtig eine gesunde Ernährung unter Verwendung von regionalen Produkten und die Wertschätzung der Landwirtschaft seien. Auch die Grußworte von Kreisbäuerin Martina Wild (Unterpleichfeld) und Anneliese Öhm, Regionalsprecherin Unterfranken im Bayerischen Landesausschuss für Hauswirtschaft, hoben die Wichtigkeit der Hauswirtschaft auch in Zukunft hervor. Beide forderten, das Berufsbild der Hauswirtschaft in der Öffentlichkeit weiter zu stärken.
Im Anschluss erhielten die acht Auszubildenden der dualen Ausbildung ihre Urkunden und Zeugnisse. Über ein sehr gutes Prüfungsergebnis darf sich Kristin Ditterich aus Wolfsmünster freuen. Sie war Auszubildende im Exerzitienhaus Himmelspforten. Als Prüfungsbeste erhielt sie neben Zeugnis und Urkunde auch noch ein kleines Geschenk.
Christopher Nickel, Hauswirtschafter aus dem dritten Ausbildungsjahr, übernahm die humorvollen Dankesworte stellvertretend für alle Berufskollegen. Fachwissen und soziale Kompetenz seien Grundvoraussetzung, um den Berufsabschluss zu erhalten.
Bei der Abschlussprüfung müssen Aufgaben wie die Zubereitung eines Drei-Gang-Menüs, Vorratshaltung, Pflege von Textilien, Gestalten von Räumen und Vermarktung von Produkten im Hofladen bewältigt werden. Mit ihrem Wissen und Können der Hauswirtschaft können die acht Absolventen nun in Pflegeeinrichtungen, Tagungshäusern, Wohngruppen für Senioren, Privat-Haushalten, Hotellerie und Gastronomie und zunehmend auch in Kindertagessstätten sowie in Ganztagsschulen eingesetzt werden. Einige Fachkräfte nutzen auch die Chancen verschiedener Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten zum Meister der Hauswirtschaft, Betriebswirt für Ernährung und Versorgung, Fachlehrerin oder einen Bachelor-/Masterstudiengang.
In Unterfranken sind noch Ausbildungsplätze im Beruf Hauswirtschafter/in zu besetzen.