Der Ortsverband der Grünen Dettelbach hat turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt. Neue Vorstandvorsitzende sind Alexandra Lenhard und Wolfgang Lenhard. Das Amt des Schriftführers übernimmt Michael Fahrmeier aus Mainsondheim, Beisitzerin ist die Dettelbacher Stadträtin Eva-Maria Stöcklein (Bibergau). Folgende Informationen sind einer Pressemitteilung des Kreisverbands der Grünen entnommen.

Eva Trapp, Kreisverbandssprecherin der Grünen Kitzingen, gratulierte dem neuen Vorstands-Team. Trapp dankte auch Eva-Maria Stöcklein, die nach dem plötzlichen Tod des früheren Vorstandssprechers Heinz Sanwald und dem Umzug von Julia Gilfert nach Mainbernheim zuletzt als Ansprechpartnerin im Ortsverband wirkte. Stöcklein: „Ich bin froh, dass wir nach den langen Corona-Einschränkungen Wahlen in Präsenz durchführen konnten und mit Lenhards jetzt ein sehr engagiertes neues Duo an der Spitze haben.“

Der selbstständigen Dipl.-Psychologin Dr. Alexandra Lenhard liegt besonders die Verwirklichung der Gleichstellung von Männern und Frauen in allen Lebensbereichen am Herzen. Dabei hat sie nicht nur die Benachteiligung von Frauen, sondern in spezifischen Bereichen auch die Benachteiligung von Männern im Blick. Ihr erklärtes Ziel ist auch, mehr Menschen für die Kommunalpolitik und dabei vor allem für den lokalen Ausbau regenerativer Energien zu begeistern. Sie lud ein zum Grünen Stammtisch zu kommen, der jeden Monat stattfindet.

Gerechte Verteilung lokaler Ressourcen

Prof. Dr. Wolfgang Lenhard ist am Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie der Universität Würzburg tätig. Ihn treiben vor allem gerechte Bildungschancen für alle Menschen, die Erhaltung von Artenvielfalt und einer intakten Umwelt, die gerechte Verteilung lokaler Ressourcen wie Wasser in der Landwirtschaft, die Stärkung des ländlichen Raumes und die Vorbereitung auf die Folgen des Klimawandels an. Für Dettelbach möchte er erreichen, wo immer es möglich ist, Räume für Artenvielfalt zu erschließen. Er möchte, dass die Grünen bei der nächsten Kommunalwahl mit einer erstarkten Liste antreten: „Wenn Bundes- und Landespolitik die richtigen Rahmenbedingungen setzen, müssen die Kommunen ins Handeln kommen. Das Osterpaket ermöglicht den Kommunen neuen Handlungsspielraum im Bereich Erneuerbare Energien.“