Zum dritten Mal traf sich Landrätin Tamara Bischof mit IG Metall Bevollmächtigten Norbert Zirnsak, Viktor Grauberger vom DGB sowie den Betriebsratsvorsitzenden der Firmen Schaeffler, GEA Brewery Systems, Fehrer Kitzingen und Großlangheim, Fritsch und Frankenguss. Das teilt das Landratsamt in einem Schreiben an die Presse mit. Die Unternehmen stehen stellvertretend für mehrere tausend Beschäftigte in der Industrie im Landkreis Kitzingen.

Landrätin Tamara Bischof, begleitet von Wirtschaftsförderer Frank Albert, interessierte sich vor allem für die allgemeine Situation in den Betrieben. Sie wollte aber auch wissen, wie es um ein Impfangebot vor Ort bestellt ist. "Wir können hier über unseren Dienstleister BRK, der das Impfzentrum betreibt, jederzeit unterstützen", wird Bischof in der Mitteilung zitiert.

Mit 2,4 Prozent Arbeitslosenquote sei die Lage auf dem Arbeitsmarkt aktuell entspannt, doch wie sieht es tatsächlich vor Ort aus? Norbert Zirnsak betonte laut Mitteilung: "Wir blicken vorsichtig optimistisch in die Zukunft." Diese Aussage bestätigten die Betriebsratsvorsitzenden im Großen und Ganzen bei ihren Ausführungen. Eine Herausforderung für viele Betriebe sei laut Zirnsak aktuell die Rückkehr aus dem Homeoffice und die Frage, wie es künftig mit dem großen Thema "mobiles Arbeiten" weitergehe.

Weitere Treffen angekündigt

Weiterhin wurden wieder die Themen Digitalisierung und Transformation angesprochen, aber auch der komplexe Bereich "Energie". Als Hausaufgaben nahm sich Wirtschaftsförderer Frank Albert unter anderem mit, sich über Fördermöglichkeiten zur Produktionsumstellung hin zu CO2-Neutralität und über Fördermöglichkeiten zur Errichtung von Elektroladesäulen für Unternehmen zu informieren. Das Thema Energie und Klimaschutz soll dann auch beim nächsten Treffen speziell in den Fokus gerückt werden, heißt es in der Pressemeldung.

Bereits im vergangenen Jahr hatte sich die Beteiligten ausgetauscht, im Mai – mitten in der ersten Welle der Coronakrise – ging es um die aktuelle Situation und vor allem das Thema Kurzarbeit. Ende 2020 wurden die Folgen des Corona-Jahres bei einem zweiten Termin beleuchtet. Die Treffen sollen künftig – auch nach der Corona-Krise – regelmäßig stattfinden unter der Überschrift "Industriepolitischer Dialog", endet die Mitteilung.