Der stellvertretende Vorsitzende des CSU-Ortsverbands Kitzingen, Daniel Nagl, äußert sich zur Stellungnahme von Grünen und VCD zum Ausbau von Radwegen und der Einführung eines Stadtbusses (Artikel vom 27. Mai: "Kitzinger Grüne und VCD für mehr Radwege und für Stadtbus"):

"Man kann Politik pragmatisch oder dogmatisch machen. Pragmatisch geht's um Lösungen, dogmatisch darum, eine Idee durchzusetzen, egal ob es andere gute gäbe oder was die Bevölkerung möchte", schreibt Nagl. VCD und Grüne würden seit Monaten dogmatisch über regionale Verkehrspolitik dozieren: "Der tote Gaul der Steigerwaldbahn wird durch Wahlkämpfe geritten und von JU/CSU vorgeschlagene, wirkliche Innovation abgelehnt nach dem Motto: 'Wer Protest-PMs schreibt, hat recht.' Klappt nur ebenso wenig wie beim Nationalpark Steigerwald, weil Bevölkerung und Kommunen es anders sehen", so der stellvertretende CSU-Ortsvorsitzende.

"Während die Bundesregierung Kitzingen die Mittel für die Pflichtaufgabe barrierefreier Bahnhofsausbau verweigert, werfen die Grünen OB Stefan Güntner (CSU) eine 'Verschleppung der Verkehrswende' vor und fordern: 'Irgendwer soll die Versiegelung weiterer Flächen und leere Transportmittel zahlen. Pragmatische Lösungen im Vertrauen auf Zukunftstechnologien reichen nicht.'"

Nagl abschließend: "Da fragt man sich, wer die progressive Partei ist, der es um CO2-Einsparung, Flächenschonung, barrierefreie Städte etc. geht."