Abgesagte Übungen und Veranstaltungen – von April bis Juni war auch das Leben bei der Kitzinger Feuerwehr anders als sonst. Allerdings: Weniger Einsätze waren deshalb jedoch nicht zu verbuchen. Insgesamt 67 Mal wurde die Kitzinger Feuerwehr zur Hilfe gerufen, heißt es in deren Quartalsbericht.

Spitzenreiter waren mit zwölf Alarmierungen laut einer Pressemitteilung erneut die automatischen Brandmeldeanlagen. Vier private Rauchmelder lösten ebenso Einsätze aus wie zwei Flächenbrände sowie zwei Kleinbrände.  Eine brennende Scheune mit weithin sichtbarer Rauchsäule im Stadtteil Hoheim sorgte für ein Großaufgebot an Einsatzkräften, konnte aber laut der Kitzinger Wehr relativ schnell gelöscht werden.

Brenzliger Zimmerbrand

Brenzlig verlief ein Zimmerbrand in der Siedlung. Eine Familie konnte sich kurz vor dem Eintreffen der Feuerwehr mit Unterstützung von Ersthelfern aus dem Fenster ihrer völlig verrauchten Wohnung retten. Der Brand selbst war rasch gelöscht. Dabei zeigt sich, so heißt es in dem Bericht, einmal mehr, wie wichtig Rauchmelder sind.

Drei weitere gemeldete Zimmerbrände und ein Garagenbrand entpuppten sich als nicht so brisant und erledigten sich teilweise ohne ein Eingreifen der Feuerwehr. Ein Dachstuhlbrand im Kitzinger Stadtgebiet konnte durch ein schnelles Eingreifen ebenfalls relativ klein gehalten und eine weitere Ausbreitung im eng bebauten Stadtgebiet verhindert werden. Ein Kaminbrand rundete die Einsätze im Bereich der Brandbekämpfung im Kitzinger Stadtgebiet ab.

Laster-Brand auf der Autobahn

Sieben Einsätze zur Unterstützung der örtlichen Feuerwehren führte die Kitzinger Feuerwehr nach Gnötzheim, Ochsenfurt, Buchbrunn, Mainbernheim und dreimal nach Albertshofen. Austretender Gefahrstoff löste zudem dreimal im abgelaufenen Quartal Alarm aus. Auch auf die Autobahn ging's für die Feuerwehr, als ein Laster-Brand gemeldet wurde. 

Verschlossene Türen und ein Notfall? Auch hier hilft die Feuerwehr, heißt es im Bericht: Neun Türen wurden geöffnet, um dem Rettungsdienst Zugang zu verschaffen. Der Rettungsdienst konnte zudem bei drei Tragehilfen mit der Drehleiter unterstützt werden. Zu acht kleinen technischen Hilfeleistungen und vier Verkehrsunfällen, darunter ein für ein Wohngebiet relativ ungewöhnlicher Überschlag eines Autos, rückte die Wehr im Bereich der technischen Hilfe aus. Eine Plane, die sich in einer Hochspannungsleitung verfangen hatte, sowie drei Tierrettungen vervollständigten die Zahl der Einsätze.