Es ist inzwischen eine schöne Tradition, dass das Markt Einersheimer Ehepaar Gabriele und Hermann Böhm alljährlich eine Mehrtagesreise im Namen des CSU-Ortsverbands organisiert. Heuer gab es die zehnte Auflage seit der Premiere um die Jahrtausendwende.

Heuer führte die Fünf-Tage-Reise die Reisegruppe mit coronabedingt nur 32 zugelassenen Personen ins Weserbergland und den Teutoburger Wald. Die Reisenden feierten zuerst eine ökumenische Andacht mit dem evangelischen Ruhestandsdekan Heinz Haag im Gramschatzer Wald. Sie bezogen nach der Ankunft in Hameln ihr Drei-Sterne-Hotel und die Sagengestalt des Rattenfängers weihte die fränkischen Gäste in ihr dunkles Geheimnis ein.

Tags darauf unternahmen die Reisenden aus Markt Einersheim, Iphofen und Umgebung einen Ausflug in die Stadt Detmold und in den südlichen Teutoburger Wald. Dort bestaunte die Reisegruppe das Hermannsdenkmal, das mit einer Gesamthöhe von 53 Metern an die Schlacht im Teutoburger Wald erinnert.

Der dritte Tag stand im Zeichen des Unternehmens Knauf, hatte doch Markt Einersheims Ehrenbürger Nikolaus Knauf die Reisegruppe zur Besichtigung des Plattenwerks Stadtoldendorf mit Verköstigung eingeladen. Werksleiter Jörg Menken nahm die Gäste gerne mit dem Werksrundgang und nachmittags besichtigten sie das zum Unesco-Weltkulturerbe erhobene Schloss Corvey in Höxter. Am ersten Septembertag unternahmen die Reisenden eine Schifffahrt in Minden auf der Weser und dem Mittellandkanal und anschließend ließen sie sich vom Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porto Westfalica beeindrucken. Zudem schnupperten die von Reiseleiterin Hannelore Krause geführten Reisenden adelige Luft beim Besuch des Schlosses Bückeburg, der Residenz des Fürstenhauses Schaumburg-Lippe. Das Haus mit 700-jähriger Tradition hat die einzige fürstliche Hofreitschule in Deutschland. Der Abschlusstag beinhaltete einen Stadtrundgang mit den prächtigen Fachwerkhäuser in Hannoversch Münden. Dabei lauschten die Reisenden Erzählungen über den legendären Doktor Eisenbart, der 1727 im Gasthaus „Zum Wilden Mann“ verstorben war. Nach fünf Tagen mit vielen Eindrücken und kulinarischen Genüssen brachte der Fahrer von Bengel Reisen aus Wonfurt die Reisegruppe wieder gut betreut zurück in die Heimat.

Von: Rudolf Hein (CSU-Ortsverband Markt Einersheim)