Mit 45 Teilnehmern war der Ortsverband Volkach des Bundes der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen (BRH) auf Ausflug in Ansbach und Frauental, wie es in einem Schreiben an die Presse heißt.

Ansbach verbinden viele mit Kaspar Hauser – aber sonst? Zwei Gästeführer erläuterten den Volkachern die Vergangenheit der Stadt anhand der Baudenkmäler. Sie lernten die Residenz und die Geschichte der Markgrafen von Brandenburg und Ansbach kennen. In der Kirche St. Gumbertus hörten sie die größte Barockorgel Frankens, sahen die Schwanenritterkapelle, die Krypta und die Markgrafengruft. Der Rundgang – vorbei an den Denkmälern für Johann Sebastian Bach und Dietrich Bonhoeffer – endete in der Synagoge, einem in der Nazizeit nicht zerstörten barocken jüdischen Sakralbau.

Am Nachmittag fuhr die Gruppe über die Landesgrenze nach Tauberfranken, um das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Frauental zu besuchen, von dem noch der Südflügel des Konvents erhalten ist sowie die Klosterkirche aus der Übergangszeit von der Romanik zur Gotik.