Ein 25-Jähriger prallte auf der A9 im Landkreis Hof mit hoher Geschwindigkeit in einen Sattelzug. Der Promillegehalt des 25-Jährigen war beachtlich.
Ein stark betrunkener Autofahrer hat einen kilometerlangen Stau auf der Autobahn 9 im Landkreis Hof verursacht. Der 25-Jährige sei am Dienstagabend (9. November 2021) um 21.42 Uhr bei Helmbrechts in Richtung Berlin zuerst auf einen slowenischen Sattelzug aufgefahren, danach sei sein Wagen an die Mittelschutzplanke geprallt, berichtet die Verkehrspolizeiinspektion Hof.
Der Wagen des 25-jährigen Chemnitzers war im Frontbereich vollkommen demoliert und blieb quer auf dem linken Fahrstreifen stehen. Der Sattelzug, der noch auf den Standstreifen fahren konnte, hatte einen großen Schaden an der Hinterseite des Anhängers.
Unfallfahrer auf A9 hatte über 2 Promille
Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Ein Atemalkoholtest bei dem 25-Jährigen ergab den Polizeiangaben zufolge aber einen Wert von 2,66 Promille. Der Unfallfahrer musste daraufhin zur Blutentnahme und zudem seinen Führerschein abgeben.
Anschließend konnte die Mutter des 25-Jährigen ihren unverletzten Sohn abholen. Die Beamten schätzen den Sachschaden auf rund 15.000 Euro und leiteten gegen den Chemnitzer ein Verfahren wegen „Gefährdung des Straßenverkehrs“ ein.
Die nördliche Fahrbahn der A9 habe nach dem Unfall am Dienstagabend mehrere Stunden in dem Bereich voll gesperrt werden müssen. Die Folge war ein zeitweise bis zu sieben Kilometer langer Stau. Die Fahrbahn war übersäht mit Splittern und Trümmern, die die Autobahnmeisterei mit einer Kehrmaschine aufräumen musste.
Mehr News aus dem Raum Hof: 84-Jähriger von Straße geschleudert - 36.000 Euro Schaden nach Zusammenstoß