Neuer Ikea-Standort in Oberfranken? Initiative gestartet - so reagiert der Möbelriese

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Ikea-Neueröffnung in Hof? Initiative gestartet - so reagiert der Möbelriese
Die SPD in Hof prüft die Ansiedlung eines Ikea-Small-Stores im Stadtzentrum, um die Attraktivität des Standorts zu erhöhen und den Einzelhandel zu stärken (Symbolbilder).
Ikea
Symbolbild-Collage inFranken.de: Privat / Inter IKEA Systems B.V.
Ikea-Neueröffnung in Hof? Initiative gestartet - so reagiert der Möbelriese
Innenansicht eines Ikea-Einrichtungshauses. Die SPD prüft ein neues Store-Konzept für die Hofer Innenstadt.
Ikea: Innenansicht eines Ikea-Einrichtungshauses
Inter IKEA Systems B.V.
Ikea-Neueröffnung in Hof? Initiative gestartet - so reagiert der Möbelriese
Die SPD in Hof prüft die Ansiedlung eines Ikea-Small-Stores im Stadtzentrum, um die Attraktivität des Standorts zu erhöhen und den Einzelhandel zu stärken. (Archivbild)
Ikea
Federico Gambarini/dpa
Ikea-Neueröffnung in Hof? Initiative gestartet - so reagiert der Möbelriese
Innenansicht eines Ikea-Einrichtungshauses. Die SPD prüft ein neues Store-Konzept für die Hofer Innenstadt.
Ikea: Innenansicht eines Ikea-Einrichtungshauses
Inter IKEA Systems B.V.
Ikea-Neueröffnung in Hof? Initiative gestartet - so reagiert der Möbelriese
Innenansicht eines Ikea-Einrichtungshauses. Die SPD prüft ein neues Store-Konzept für die Hofer Innenstadt.
Ikea: Innenansicht eines Ikea-Einrichtungshauses
Inter IKEA Systems B.V. (Symbolobild)

Ikea in Hof? Die SPD prüft ein neues Store-Konzept für die Innenstadt. Was dahintersteckt - und wie realistisch die Idee ist.

Die SPD-Stadtratsfraktion in Hof setzt sich dafür ein, die Ansiedlung eines sogenannten Ikea-Small-Stores oder eines vergleichbaren City-Store-Konzepts genauer zu prüfen. Einen entsprechenden Antrag hat die Fraktion für die nächste Stadtratssitzung eingebracht.

Ziel ist es zunächst, belastbare Informationen zu sammeln - ohne Vorfestlegung auf eine konkrete Ansiedlung. Fraktionsvorsitzender Florian Strößner betont: "Wir wollen ausloten, ob Hof als Standort grundsätzlich infrage kommt." 

Ikea-Option für Hof? Das steckt hinter dem "Small Store"?

Das sogenannte Small-Store-Konzept steht für einen neuen Ansatz bei Ikea. Statt großer Einrichtungshäuser auf der grünen Wiese setzt das schwedische Unternehmen zunehmend auf kleinere Standorte in gut erreichbaren Innenstadtlagen. Der erste Small-Store Deutschlands hat unlängst in Ingolstadt eröffnet. Wie aus der Pressemitteilung hervorgeht, haben Kunden vor Ort die Möglichkeit, aus einer Auswahl sofort verfügbarer Produkte zu wählen, eine persönliche Beratung in Anspruch zu nehmen sowie Waren aus dem gesamten Ikea-Sortiment zu bestellen.

Mit der neuen Herangehensweise reagiere das Unternehmen auf veränderte Einkaufsgewohnheiten und die stärkere Verzahnung von stationärem Handel und digitalen Angeboten. Aus Sicht der SPD bietet ein solcher Store interessante Perspektiven für die Stadtentwicklung. Ein Ikea-Standort könnte laut Antrag die Attraktivität des Einkaufsstandorts Hof erhöhen, zusätzliche Besucher anziehen und Impulse für Gastronomie, Dienstleister und Einzelhandel geben.

"Davon könnten auch andere Branchen profitieren": SPD für Ikea-Ansiedlung

SPD-Fraktionschef Strößner ergänzt: "Davon könnten auch andere Branchen profitieren." Der Antrag sieht vor, die städtische Wirtschaftsförderung zu beauftragen, mit Ikea Deutschland in Kontakt zu treten. Dabei sollen mehrere Punkte geklärt werden:

  • Grundsätzliches Interesse an einem Standort in Hof
  • Anforderungen an mögliche Flächen
  • wirtschaftliche und infrastrukturelle Rahmenbedingungen

Die Ergebnisse sollen dem Stadtrat anschließend vorgestellt werden. Auf Nachfrage von inFranken.de äußert sich Ikea bislang zurückhaltend. Das Unternehmen erklärt, kontinuierlich verschiedene Standorte zu prüfen. Auch innerhalb Deutschlands würden derzeit unterschiedliche Regionen bewertet. "Zu möglichen Standorten können wir derzeit jedoch keine weiteren Angaben machen", heißt es vonseiten der Einrichtungskette. 

Ikea setzt auf neue Formate - Hofer Kommunalpolitiker spricht von "attraktivem Standort"

Wie der Einzelhändler betont, verfolgen die kleineren Ladengeschäfte ein klares Ziel: "Wir entwickeln unsere Formate kontinuierlich weiter, um noch näher an den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden zu sein. Dabei berücksichtigen wir veränderte Einkaufsgewohnheiten, regionale Besonderheiten sowie die zunehmende Verzahnung von stationärem Handel und digitalen Angeboten." 

Die neuen Small-Stores sind langfristig angelegt und Teil des dauerhaften Filialnetzes. Damit unterscheiden sie sich von temporären Pop-up-Stores: "- Die jeweiligen Formate verfolgen unterschiedliche Ziele und sind auf verschiedene Anforderungen ausgerichtet. Während temporäre Konzepte vor allem dazu dienen können, Erfahrungen zu sammeln oder gezielt neue Zielgruppen anzusprechen, werden andere Formate langfristiger geplant und in das bestehende Standortnetz integriert." Ein Pop-up-Store hatte bei Bamberg eröffnet und sorgte für Schlangen am Eingang.

Die SPD-Fraktion in Hof betont, dass es sich ausdrücklich um einen Prüfauftrag handelt. "Hof ist als Oberzentrum im nordostbayerischen Raum ein attraktiver Standort mit einem großen Einzugsgebiet. Deshalb sollten wir jede realistische Chance nutzen, unsere Innenstadt und den Einzelhandel weiter zu stärken", so Strößner abschließend. Mehr Nachrichten aus Hof und Umgebung findest du in unserem Lokalressort.