Neue Corona-Regeln: Die Stadt Hof verbietet das Böllern an Silvester und Neujahr in einigen Straßen. Oberbürgermeisterin Eva Döhla unterzeichnete am Donnerstag (17. Dezember 2020) eine entsprechende Allgemeinverfügung. In einer weiteren Allgemeinverfügung wird die derzeit geltende Ausgangsbeschränkung konkretisiert: In Hof dürfen fortan nur noch enge Bezugspersonen wie Ehe- oder Lebenspartner sowie Verwandte in gerader Linie und Geschwister besucht werden. 

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Update vom 18.12.2020: Stadt Hof aktualisiert Allgemeinverfügungen

In der neuen Allgemeinverfügung vom 17. Dezember heißt es, dass das Mitführen und Abbrennen von "pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie F2 verboten ist. Darunter fallen Böller, Raketen oder Knallkörper. Das Verbot gilt vom 31. Dezember 2020 bis zum 1. Januar 2021.

Zusätzlich wird in einer weiteren Allgemeinverfügung die Ausgangsbeschränkung konkretisiert: Verwandte in gerader Linie und Geschwister dürfen besucht werden. Gleiches gilt für Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft. Ansonsten ist das Verlassen der eigenen Wohnung für den Besuch eines anderen Hausstandes untersagt.

Die genaue Allgemeinverfügung findet sich hier.

Update vom 08.12.2020: Neue Allgemeinverfügung in Hof in Kraft

Seit Mitternacht gilt in der oberfränkischen Stadt Hof eine neue Allgemeinverfügung. Das hatte Oberbürgermeisterin Eva Döhla am Montagabend verkündet.

Seit diesem Zeitpunkt ist klar, welche Regeln in Hof jetzt zu beachten sind. Unter anderem dürfen Häuser und Wohnungen zwischen 21 und 5 Uhr nur noch mit triftigen Gründen verlassen werden. Die Polizei ist angehalten, die neuen Regeln verstärkt zu kontrollieren.

Die Stadt Hof hatte mit einer Inzidenz von über 300 den neuen Hotspot-Wert von 200 deutlich überschritten. In den Hotspots, deren 7-Tage-Inzidenz-Wert über der Marke von 200 liegt, hatte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder verschärfte Regeln angekündigt. Für den Freistaat soll der Landtag heute allgemeine Ausgangsbeschränkungen beschließen.

Update vom 07.12.2020: Oberbürgermeisterin erlässt neue Allgemeinverfügung ab 8. Dezember 

Bereits am Sonntag (06. Dezember 2020) hat die Stadt Hof den Schwellenwert von einer 7-Tage-Inzidenz von 300 überschritten. Deshalb kam noch am Sonntagnachmittag die Koordinationsgruppe Coronapandemie der Stadt Hof mit der Regierung von Oberfranken zusammen, um über neue Maßnahmen zusprechen. Das meldet die Stadt Hof in einer Pressemitteilung. 

Die Hofer Oberbürgermeister Eva Döhla hat eine neue Allgemeinverfügung unterzeichnet, die ab Dienstag, 8. Dezember 2020, in Kraft tritt. Sie gilt bis einschließlich 18. Dezember 2020. In der Allgemeinverfügung ist Folgendes festgelegt: 

  • Ausgangsbeschränkungen: Das Verlassen der eigenen Wohnung ist in der Zeit zwischen 21:00 Uhr und 5:00 Uhr nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Der Aufenthalt von Personen, die keine eigene Wohnung in der Stadt Hof besitzen ist nur unter Beachtung der Kontaktbeschränkung und in privaten Räumen oder bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Dazu zählen insbesondere die Ausübung einer beruflichen oder dienstlichen Tätigkeit, die Inanspruchnahme dringender medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen, die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts, die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen, die Begleitung Sterbender, Handlungen zur Versorgung von Tieren und ähnlich gewichtige und unabweisbare Gründe. 
  • Die Polizei ist angehalten, die Einhaltung der Ausgangsbeschränkung zu kontrollieren. Im Falle einer Kontrolle sind die triftigen Gründe durch den Betroffenen glaubhaft zu machen.
  • Schulen: An allen Schulen im Sinne des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen mit Ausnahme der Schulen zur sonderpädagogischen Förderung ist, sofern im Unterricht zwischen allen Schülern und Lehrkräften ein Mindestabstand von 1,5 m nicht durchgehend eingehalten werden kann, von der Jahrgangstufe fünf bis zur Jahrgangsstufe sieben Wechselunterricht abzuhalten.
  • Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen und Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften: Für die Besucher gilt auch an ihrem Platz Maskenpflicht.

Die Anordnung weiterer Maßnahmen ist jederzeit möglich, heißt es weiter. 

Update vom 01.12.2020: Neue Infektionsschutzmaßnahmen gelten seit 1. Dezember

Aufgrund der neunten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die am Dienstag (1. Dezember 2020) in Kraft getreten ist, hat die Stadt Hof eine neue Allgemeinverfügung erlassen. Dies teilt die Medienstelle der Stadt Hof am Dienstagabend mit.

Infolge der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die bis zum 20. Dezember 2020 gilt, treten folgende Neuerungen in Kraft: 

  • Musikschulen müssen geschlossen werden.
  • An Fahrschulen darf Präsenzunterricht nicht mehr stattfinden. Fahrstunden sind aktuell ebenfalls nicht erlaubt.
  • Sowohl das Jugendzentrum Q als auch die Stadtbücherei haben seit dem 1. Dezember geschlossen.
  • Oberbürgermeisterin Eva Döhla appelliert an die Betreiber der Alten- und Pflegeheime, Besucher nur mit FFP2-Maske einzulassen oder alternativ einen Corona-Schnelltest durchzuführen. Sollten in den Einrichtungen nicht ausreichend Masken vorhanden sein, werden diese von der Stadt zur Verfügung gestellt.
  • Auf dem Wochenmarkt dürfen ab sofort nur noch Lebensmittel verkauft werden.
  • An allen Schulen, mit Ausnahme der Abschlussklassen sowie den Schulen zur sonderpädagogischen Förderung (Bonhoefferschule und Schule am Lindenbühl) ist durch Wechselunterricht sicherzustellen, dass auch im Unterricht zwischen allen Schülern und Lehrkräften ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

Allgemeinverfügung der Stadt Hof

Darüber hinaus hat die Stadt Hof eine neue, von der Oberbürgermeisterin Eva Döhla unterzeichnete Allgemeinverfügung erlassen: Auf allen Straßen und Plätzen, auf denen bereits das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vorgeschrieben war, gilt ab dem 3. Dezember 2020 ein ganztägiges Alkoholverbot

Außerdem wird die Stadtverwaltung den Sieben-Tage-Inzidenzwert für Hof täglich auf der Webseite der Stadt veröffentlichen.

Update vom 30.11.2020: Ab 1. Dezember gelten im Raum Hof weiterführende Maßnahmen

Stadt und Landkreis Hof haben für das Hofer Land neue Maßnahmen festgelegt. Hintergrund sind die vorgegebenen Maßgaben des Freistaates Bayern hinsichtlich der Corona-Bekämpfung sowie die aktuellen Inzidenzwerte in der Region Hof. 

1. Maßnahmen an Schulen

An den weiterführenden Schulen in Stadt und Landkreis Hof wird ab Jahrgangsstufe 8 der Unterricht in geteilten Klassen als Wechselunterricht (Hybridunterricht) durchgeführt, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Ausgenommen davon sind Abschlussklassen und Förderschulen. Dies teilt das Landratsamt Hof mit. 

Die Schulen setzen dies ab 1. Dezember, spätestens ab 2. Dezember 2020, eigenverantwortlich um und legen ebenso selbst fest, ob der Unterricht täglich oder wöchentlich wechselt. "Die Information der Schülerinnen und Schüler, ob und in welcher Form Wechselunterricht stattfindet, erfolgt über die Schulen selbst", so das Landratsamt.

Die festgelegten Maßnahmen gelten bis einschließlich 18. Dezember 2020 - auch für den Fall, dass die Inzidenzwerte in Stadt und Landkreis unter 200 sinken.

Darüber hinaus stehen Stadt und Landkreis in engem Austausch mit den Schulen und werden sich im Laufe der Woche im Rahmen einer erneuten Telefonkonferenz über die Umsetzung der Maßnahmen sowie das weitere Vorgehen in den nächsten zwei Wochen austauschen.

2. Maßnahmen in Alten- und Pflegeheimen

Zum Schutz der Bewohner wird Alten- und Pflegeheimen im Hofer Land dringend angeraten, dass Besuchern der Zutritt zur Einrichtung nur mit einer FFP2-Maske gestattet wird, teilt das Landratsamt mit. Alternativ dazu kann ein Schnelltest durchgeführt werden. Sollten in den Einrichtungen nicht ausreichend Masken vorhanden sein, werden diese von Stadt und Landkreis zur Verfügung gestellt, heißt es weiter.

Erstmeldung vom 29.10.2020: Katwarn-Alarm für Hof - ab heute gelten neue Corona-Regeln

  • Neue Corona-Regeln für Stadt Hof ab heute (29. Oktober 2020)
  • Corona-Ampel auf Rot: Stadt hat 7-Tage-Inzidenzwert von mehr als 50
  • Katwarn-Alarm am Donnerstagmorgen weist Bevölkerung auf neue Maßnahmen hin

Die Integrierte Leitstelle Hochfranken schickt am Donnerstagmorgen (29. Oktober 2020) einen Katwarn-Alarm für die Stadt Hof. Weil die Stadt seit gestern auf der Corona-Ampel auf Rot steht, treten am heutigen Donnerstag neue Corona-Regeln in Hof in Kraft. Wie schneiden die anderen Regionen in Franken ab? inFranken.de. gibt Ihnen hier den Überblick.

Stadt Hof: Neue Corona-Regeln ab Donnerstag

Mit der Überschreitung des neuen Grenzwertes treten in der Stadt Hof ab Donnerstag (29. Oktober 2020) neue Regeln in Kraft: Das Landratsamt Hof gibt die neuen Beschränkungen für die Einwohner bekannt.

  • Kontaktbeschränkungen: Treffen sind maximal mit zwei Hausständen oder fünf Personen erlaubt
  • Es besteht Maskenpflicht an allen Schulen, auch im Unterricht
  • Ab 22 Uhr gilt eine generelle Sperrstunde für die Gastronomie, mit Ausnahme von To-Go Essen oder To-Go-Getränken, außer Alkohol
  • Es besteht ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ab 22 Uhr sowie ein Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen
  • Maskenpflicht besteht auch an Plätzen, wo viele Menschen zusammenkommen. Beispiele dafür sind Arbeitsstätten, Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten und Tagungen
  • Maskenpflicht im Freien: An diesen Orten in der Stadt Hof gilt Mundschutzpflicht: Maxplatz (für die Dauer von Märkten), Kirchplatz (für die Dauer von Märkten), Ludwigstr. (ab Einmündung Klosterstr./Kirchplatz), Oberes Tor, Oberer Torplatz, Poststr. (bis Konrad-Adenauer-Platz), Altstadt, Kreuzsteinstr. (Einschließlich Verbindungsweg zur Luitpoldstr.) bis Kreuzung Marienstr., Luitpoldstr. bis Kreuzung Marienstr., Bernhard-Lichtenberg-Platz, Sonnenplatz und Lorenzstr. (einschließlich Verbindungsweg zur Bismarckstr.) bis Einmündung Biengäßchen

Die neuen Corona-Regeln für die Stadt Hof bleiben so lange bestehen, bis der Inzidenzwert von 50 auf 100.000 Einwohner sieben Tage in Folge unterschritten wird.