Massives Fischsterben in oberfränkischen Teichen - Polizei steht vor Rätsel

1 Min
Rund 500 Fische im Kreis Hof gestorben
Fische schwimmen in einem Teich im Regnitzlosauer Ortsteil Osseck am Wald. In zwei Teichen des Ortsteils sind rund 500 Karpfen und Forellen gestorben.
Rund 500 Fische im Kreis Hof gestorben
-/Polizeistation Rehau

Innerhalb weniger Tage sterben in Teichen im Kreis Hof mehrere Hundert Fische. Experten suchen nach Antworten, Wasserproben sollen sie bringen.

Ein massives Fischsterben in Regnitzlosau (Kreis Hof) stellt Ermittler und die Besitzer vor ein Rätsel. Warum die rund 500 Forellen und Karpfen seit Dienstag (15. September 2026) in den zwei Teichen im Ortsteil Osseck starben, war zunächst unklar, teilte die Polizei mit. Die Teiche werden von einem Bachlauf unterhalb des "Stinkbühls" gespeist.

Die Polizei und das Wasserwirtschaftsamt waren den Angaben zufolge vor Ort. Zudem seien Proben von dem Zulauf genommen worden. Sie sollen nun untersucht werden. Derzeit gibt es laut Polizei keine Hinweise auf eine unnatürliche Ursache des Fischsterbens. Sollte sich dies bestätigen, muss sich ein möglicher Verursacher wegen Gewässerverunreinigung strafrechtlich verantworten.