Viele Städte, Gemeinden und Landkreise haben bereits eine Patenschaft mit einem Truppenteil der Bundeswehr abgeschlossen bzw. eine Patenschaft für eine Kaserne der Bundeswehr oder für ein Kriegsschiff der Bundesmarine übernommen. Ziel ist es, die Bundeswehr stärker in Staat und Gesellschaft einzubinden. Daneben soll dadurch auch die Akzeptanz der Bundeswehr in der Bevölkerung erhöht werden.
Wie genau die Patenschaft ausgestaltet wird, ist den Beteiligten überlassen. Mit beispielsweise Besichtigungsfahrten, Vorträgen, Diskussionen, Seminaren, kulturellen Veranstaltungen, sozialen Aktivitäten und gemeinsamen sportlichen Wettkämpfen kann die Patenschaft gestärkt werden. Es ist auch möglich, dass die Truppe zu dienstlichen Veranstaltungen geselliger Art einlädt oder dass Abgeordnete der Bundeswehr an Veranstaltungen in Hof teilnehmen, wie zum Beispiel dem Schlappentag oder dem Volksfest.
Patenboot "Alster"
Die Patenschaft mit der Zentralen Untersuchungsstelle der Bundeswehr für Technische Aufklärung ist bereits die zweite Patenschaft der Stadt Hof dieser Art. Bereits seit 1974 besteht eine Patenschaft mit der Deutschen Bundesmarine – zunächst gemeinsam mit der Marinekameradschaft Admiral Scheer Hof e. V. für das Binnenminensuchboot "Frauenlob" und nach dessen Außerdienststellung im Jahr 2002 gemeinsam mit dem Marine-Verein Hof für das Flottendienstboot "Alster".
Die Verbundenheit zwischen der Stadt Hof, dem Flottendienstboot Alster und dem Marine-Verein Hof wird seit Jahren gepflegt. Dank der Organisation des Marine-Vereins Hof konnte auch in diesem Jahr wieder eine Delegation aus Soldaten vom Marine-Stützpunkt in Kiel für ein Wochenende nach Hof reisen und damit die gelebte Patenschaft weiter vertiefen.
Die ehemalige oberfränkische Regierungspräsidentin Frau Heidrun Piwernetz sprach bei einem Besuch in Hof vom "Selbstverständnis, mit dem die Bundeswehr an diesem einzigartigen Standort in der Region Oberfranken verankert und akzeptiert ist".
Auch Brigadegeneral Dag Baehr versicherte bei seinem Besuch, dass die ZU-Stelle alternativlos am Standort Hof verortet ist, da die Angehörigen der Dienststelle hier in Hof die technischen Grundlagen für Einsätze weltweit und den Schutz der eigenen Kräfte gewährleisten.
Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung.
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