Mit bisher vier Siegen bei einer vermeidbaren Niederlage in Leinach hat der FC Sand einen guten Start in die Saison hingelegt. Zuletzt gewannen die "Schwarz-Weißen" im eigenen Stadion mit 3:0 gegen den ASV Rimpar, wobei die Sander Spieler durch die Bank eine ansprechende Gesamtleistung boten.

Gut aus den Startlöchern gekommen ist aber auch die SpVgg Ansbach. Ebenso wie die Sander haben die Mittelfranken zwölf Zähler auf ihrem Konto, haben aber auch schon ein Spiel mehr ausgetragen. Als Tabellennachbarn belegen die Ansbacher derzeit den vierten und der FC Sand den fünften Tabellenplatz. Das Ziel beider Mannschaften wird sein, sich mit einem weiteren Erfolg in der Spitzengruppe festzusetzen.

Die Ansbacher sorgten in Augsfeld für Aufsehen

Die SpVgg Ansbach machte in der Region auf sich aufmerksam, als sie dem FC Augsfeld auf dessen Platz eine deftige 8:1-Schlappe beibrachte.
Danach gewannen die Mittelfranken auch ihr Heimspiel gegen den SV Garitz mit 4:2, und am Mittwoch holten sie sich mit einem 4:1 beim ASV Rimpar alle drei Punkte. Mit bereits 20 erzielten Treffern besitzt der heutige Gegner des FC Sand nach dem Tabellenführer Neustadt/Aisch (21) die torgefährlichste Offensive der Spielklasse. Elf Gegentore zeigen aber auch, dass die SpVgg in der Abwehr anfälliger ist als der FC Sand, der bisher bei zwölf selbst erzielten Treffern erst fünf Mal den Ball aus dem eigenen Netz holen musste.

Kader wird wieder breiter

Dem FC Sand zu Gute kommen könnte, dass Ansbach am Mittwoch im Einsatz war, die Sander aber pausierten. Dadurch konnten sie sich konzentriert auf die Aufgabe vorbereiten. Die Atempause dürfte auch genutzt worden sein, um den Spielerkader mit dem einen oder anderen bisher verletzten Spieler wieder aufzufüllen. So zum Beispiel mit Bernd Pankratz, der gegen Rimpar schon einen Kurzeinsatz hatte. Weiterhin ausfallen wird wohl noch Florian Gundelsheimer, während Alexander Reinhart, Stefan Wasser und Andre Schmitt wieder mit Lauftraining begonnen haben.

Gegen die offensivstarke SpVgg Ansbach wollen die Sander von Beginn an hellwach sein, denn die Mittelfranken üben sofort großen Druck auf den Gegner aus. Dadurch kommen sie oft zu schnellen Führungstreffern, wie zuletzt auch in Rimpar, als sie schon in der 7. Minute das 1:0 vorlegten und dann den Vorsprung nach und nach ausbauten. Die eigene Zielvorstellung der SpVgg Ansbach für die laufende Saison ist ein einstelliger Tabellenplatz. Interessant ist, dass die mit einem Durchschnittsalter von 21,4 Jahren verhältnismäßig sehr junge Gästemannschaft ausgerechnet den FC Sand als Mitfavoriten auf die Meisterschaft benennt.

So weit denkt man beim FC Sand nicht. Trainer Erwin Albert wird seiner Mannschaft sicherlich sagen, dass auch nach zuletzt drei Siegen in Folge noch lange nichts erreicht ist und man sich auf jedes neue Spiel gewissenhaft vorbereiten muss. Dies gilt vor allen Dingen diesmal, denn die Mittelfranken kommen mit der Empfehlung, ihre drei Auswärtsbegegnungen allesamt gewonnen zu haben, wobei sie 15:3 Tore erzielten. Für den FC Sand sollte dies Warnung genug sein.