In der Aula macht sich der neue Windfang bereits sehr angenehm bemerkbar: Der Gemeinderat Rauhenebrach machte sich am Dienstagabend vor der eigentlichen Sitzung ein Bild von der laufenden energetischen Sanierung der Schule in Untersteinbach. Bürgermeister Oskar Ebert erläuterte, dass ab der nächsten Woche bereits der letzte Bauabschnitt umgesetzt wird.
Ein Teil der Fenster wurde bereits ausgetauscht, ebenso der gesamte Eingangsbereich erneuert. Der mündet direkt in die Aula, von der aus das offene Treppenhaus zu den Klassenzimmern und Verwaltungsräumen führt. Um hier künftig für angenehmere Temperaturen zu sorgen, hat der Eingang nun einen Windfang, und die Lichtkuppel wird noch überarbeitet.

Der Umbau der Heizungsanlage auf Hackschnitzel folgt in den Faschingsferien.
Hinter dem Schulhaus ist die Lagerhalle für die Hackschnitzel fast fertig.
Auch über die Leuchtmittel wurde während des Rundgangs diskutiert. In der anschließenden Sitzung konnten die Trockenbauarbeiten vergeben werden. Ein Teil des Gebäudes, das durch den Wegfall der Mittelschule nicht mehr voll für schulische Zwecke genutzt wird, soll abgetrennt werden und für andere Nutzungen zur Verfügung stehen. Der Brandschutz fordert einige Umbauten, beispielsweise eine Rettungstreppe in Richtung der Sporthalle.

Die Kosten

Die Kosten für die Sanierung des Schulgebäudes belaufen sich auf rund 2,7 Millionen Euro. Einen großen Teil muss die Gemeinde im Steigerwald tragen.


Weitere Punkte aus dem Gemeinderat Rauhenebrach


Erziehung Die Gemeinde Rauhenebrach gewährt den Eltern von Kindergartenkindern einen monatlichen pauschalen Fahrtkostenzuschuss von 13 Euro. Da es in Geusfeld jetzt keinen Kindergarten mehr gibt, fallen für die dortigen Kinder nun auch Fahrtkosten an. Neu aufgenommen in die Regelung wurde daher die Strecke nach Michelau, wohin einige der
Geusfelder Kinder jetzt gehen.

Friedhof Mit dem Thema Bestattung befasste sich der Gemeinderat in mehrfacher Hinsicht. Nach längeren Verhandlungen mit der Stiftungsaufsicht wird der Friedhof in Wustviel im Laufe des Frühjahrs in die Verwaltung der Gemeinde Rauhenebrach übergehen. Einem Verwaltungsvertrag stimmte der Gemeinderat zu. Der Friedhof in Wustviel ist der letzte, der bisher noch von der örtlichen Kirchenstiftung in Eigenregie verwaltet wurde.

Letzte Ruhe Auch in Rauhenebrach geht der Trend zur Urnenbeisetzung; die Friedhofssatzung und die Gebührensatzung wurden daher jetzt angepasst. In der Satzung ist für das Urnenhain-Feld festgelegt, dass kleine Grabzeichen über der Urnenröhre angebracht werden können (Stelen von bis zu 1,10 Meter Höhe auf einem von der Gemeinde hergestellten Streifenfundament). In die Gebührensatzung wurden die Urnengräber ebenfalls aufgenommen, sie kosten mit 180 Euro so viel wie ein Einzelgrab mit Fundament, allerdings ist die Liegezeit begrenzt, und zwar auf lediglich zehn Jahre.

Bauplätze Die abschließenden Beschlüsse fasste der Gemeinderat Rauhenebrach für den Bebauungsplan "Talleite" in Falsbrunn. Damit kann das Areal Rechtskraft erlangen. Demnächst geschieht das.

Steinbruch Keine Einwände des Gremiums gab es gegen das Vorhaben der Bamberger Firma Graser Vermögensgesellschaft mbH&Co KG auf eine Erweiterung des Sandsteinabbaus auf einer Teilfläche des Gemeindegrundstücks in Obersteinbach. Der bestehende Steinbruch soll um etwa einen halben Hektar erweitert werden, und ein entsprechender Pachtvertrag ist mit der Gemeinde abzuschließen. Gebrochen wird ausschließlich im Winter. Die Obersteinbacher waren in einer Bürgerversammlung umfassend über das Projekt informiert worden.