Wer die Sander kennt, weiß, dass sie ihre Festlichkeiten gründlich planen und vorbereiten. Dazu gab es bereits Gespräche zwischen der Gemeinde und den Vereinen.

Ruß sagte: "875 Jahre sind kein rundes Jubiläum. Deshalb sind wir überein gekommen, das Jubiläumsjahr als ein Fest von Sandern für Sander zu gestalten. An Aktivitäten, die sich wie eine Perlenkette durch das ganze Jahr ziehen, soll es nicht fehlen."

Nach den Planungen soll das Jubiläumsjahr 2014 mit einem Empfang auf dem Dorfplatz beginnen. Das Weinfest-Organisationskomitee plant im Januar anlässlich seines 25-jährigen Bestehens einen böhmisch-mährischen Konzertabend mit einer bekannten Musikkapelle in der Turnhalle. Beim Altmain-Weinfest soll der Festgottesdienst auf dem Festgelände stattfinden.

Den Wein- und Korbmarkt, der schon in den Vormittagsstunden beginnen soll, will Sand mit mehreren Aktionen aufwerten.
Überörtliche Veranstaltungen wie der Kreisfeuerwehrtag, der Aktionstag der Kreis-Jugendfeuerwehren sowie das Senioren-Dekanatstreffen sollen in der Winzer- und Korbmachergemeinde abgehalten werden. Auch die Herbst-Wanderung der "Fünf-Sterne"-Gemeinden startet in Sand.

Als weitere Veranstaltungen sind ein Open-Air-Jugendwochenende auf dem TV-Gelände ebenso im Gespräch wie ein von der Pfarrgemeinde und den Kindergärten gestalteter Martinstag. Gleiches gilt für den Nikolaustag, mit dem der Kirchenpatron der Sander Pfarrkirche gefeiert wird. Den Abschluss des Jubiläums soll ein "Feuerwerk von Bürgern für Bürger" bilden.

In der Gemeinderatssitzung wurde angeregt, die Ortseingänge im Hinblick auf das Gemeindejubiläum zu gestalten und ein Foto-Buch aufzulegen, das Bürger unter dem Gesichtspunkt "So sehe ich mein Sand" mit Fotos mitgestalten können.

Wie Bernhard Ruß informierte, sind die Ortsvereine aufgefordert, sich zu präsentieren, indem sie sich um die Ausrichtung größerer Veranstaltungen bemühen. "Bisher sind noch keine Details festgelegt. Für jede Anregung, die wir noch in das Gemeindejubiläum einbeziehen können, sind wir dankbar", betonte der Bürgermeister.