15 Jahre schon lädt die Rosenmesse zum Besuch nach Königsberg ein. Viele Bürger sind stolz darauf und auf die Schönheit ihres Städtchen. Aus Eigeninitiative haben daher viele Bewohner Rosen an Häusern, in Gärten und Grünstreifen gepflanzt. Die Besucher bewundern die blühenden Oasen und die romantische Ausstrahlung. So hat sich Königsberg durch aktiven Bürgersinn zu einem echten Dornröschen-Traum verwandelt.

Um dem Ruf als Rosenstädtchen zu festigen und Königsberg noch üppiger erblühen zu lassen, hat der Obst-und Gartenbauverein (OGV) sich vorgenommen, weitere Rosenanpflanzungen vorzunehmen. Vor allem die Ortseingänge bieten bisher einen eher tristen Empfang. So wird eine Auswahl an historischen und robusten Strauchrosen mit üppiger, langer und duftender Blüte als Willkommensgruß von Unfinden her gepflanzt.
Diese Rosensträucher sollen die Stelle kaschieren, an der einige große Bäume gefällt wurden und den dahinter liegenden Häusern ein wenig Schutz bieten. Außerdem wird dort ein ovales Beet mit der Kleinstrauchrose Lupo von Kordes mit nicht enden wollendem Flor gepflanzt. Am Ortseingang von Haßfurt her bildet die Rigo-Rose Maxi Vita ein Ausrufezeichen. Dies wird noch mit einer Lavendelkante begrenzt.

Der Obst- und Gartenbauverein würde sich freuen, wenn viele Königsberger die Initiative mittragen und weitere Rosen in ihre Gärten pflanzen. Im Frühjahr wird es dafür einen Kurs für Rosenpflege und den Rosenschnitt geben, der für Mitglieder des OGV gratis ist. Aktive Bürger, die bei der Pflege der Beete helfen möchten, sind willkommen.