Die Hafenpreppacher fürchten um die Sicherheit ihrer Kinder, denn auf den Dorfstraßen werde zu schnell gefahren. Doch auch bei der Bürgerversammlung am Dienstagabend fand sich kein schlüssiges Konzept, um die unvernünftigen Verkehrsteilnehmer in Zaum zu halten. Jeden einzelnen persönlich ansprechen forderten die einen, Schwellen im Dorf oder aber eine grundsätzliche Beschränkung auf 30 Stundenkilometer die anderen.
Einige Bürger meinten, dass es meist Einheimische sind, die sich nicht an der Geschwindigkeit halten, auch Bauern mit großem Gerät.

Das Verkehrskonzept, das von der Gemeinde ausgearbeitet wurde, ist offenbar nicht der Weisheit letzter Schluss. Zumindest brachte es in der Bürgerversammlung am Dienstag im Mehrzweckgebäude keine Einigkeit für die Lösung der Verkehrsprobleme im Maroldsweisacher Gemeindeteil. Schon seit Jahren taucht das Thema "zu hohe Geschwindigkeit" immer wieder bei Bürgerversammlungen auf.

Drei Ansätze


Bürgermeister Wilhelm Schneider (CSU) stellte drei Möglichkeiten vor, um zu einer Lösung beizutragen. Die einfachste wäre, alles beim Alten zu belassen, sagte er. Die Gemeinde schlage eine Tempo-30-Zone vor, wofür allein an der Ortsdurchfahrt "Coburger Straße" an den Ausfahrten acht Schilder aufgestellt werden müssten.