Seit Donnerstagmittag ist der Burgpreppacher Gemeindeteil Hohnhausen an die Kläranlage der "Hainbachschiene" angeschlossen. Dazu gehören die Burgpreppacher Gemeindeteile Hohnhausen, Ibind und Burgpreppach. Das Pumpwerk mit Abwasserkanal entlang des Sabelsbachs kostete rund 1,1 Millionen Euro. Architekt Harald Werb aus Schweinfurt und Oliver Ehret von der Firma "Hoelschertechnic-Gorator" aus Reißing erklärten das neue System, welches das Abwasser mit modernster Technik reinige.

Im Mischsystem

Die neue Pumpstation allein verursachte Kosten von rund 800 000 Euro. In ihr sammelt sich das Schmutzwasser von Hohnhausen (auch das Oberflächenwasser, die Anlage dient für eine Mischwasserbehandlung) und wird über die Sabelsbachleitung zur Siedlung nach Ibind gepumpt. Von dort läuft es in der Freispiegelleitung ohne Pumpwerk in die neue Kläranlage nach Burgpreppach.

Bei Starkregen

Sollten höhere Schmutzwassermengen anfallen, werden diese im Sammler zurückgehalten, beruhigt und gegebenenfalls als "verdünntes Schmutzwasser" über eine Schwelle ins Rückhaltebecken geleitet. Von dort gelangt das fast geklärte Wasser in den Vorfluter Sabelsbach. Bei der Übergabe wurde erklärt, dass die Schwelle vom Dorfkanal zur Kläranlage unverändert bleibt. Mit einem Rückstau sei nicht zu rechnen.

Geruchsbelästigung

Der Gestank der nebenan liegenden alten Klärteiche, soll in Kürze passé sein, wenn die Klärteiche aufgelassen und mit Erdreich gefüllt werden.