Eine Stimme entfiel aus André Borschert, elf auf Stöhr, der per eidesstattlicher Erklärung seine Bereitschaft hinterlegt hatte.

Vorangegangen waren einvernehmliche Absprachen unter den Fraktionen, wie zu erfahren war. Nach der Vereidigung des neuen Bürgermeisters Karl-Heinz Kandler durch Irene Derra als ältestem Ratsmitglied gab es nur noch problemlose Abstimmung. Zunächst vereidigte Kandler die Neulinge Martin Luckhardt und Wolfgang Holzmann (beide SPD) sowie Michael Tischner (Junge Liste).

Danach die Dritte Bürgermeisterin, denn aus der geheimen Wahl ging Eva-Maria Schmitt (Junge Liste) mit elf Stimmen hervor. Vorgeschlagen hatte sie Horst Gehring (CSU). Eine Stimme war ungültig.

Bei den weiteren Personalien ging es auch einmütig zu.
Den Rechnungsprüfungsausschuss bilden Irene Derra als Vorsitzende zusammen mit Marieanne Baum und Michael Tischner, womit mehrere Gruppen in diesem Kontrollorgan vertreten sind.

In die VG-Sitzung wurden neben dem Bürgermeister Andre Borschert und Martin Luckhardt entsandt. Der Doktor, der in Neubrunn wohnt und in der Praxis in Kirchlauter tätig ist, hatte über die SPD-Liste die zweitmeisten Stimmen erhalten, ist aber kein Parteimitglied. Zeitkonflikte ob seines Mandats sieht er nicht. "Da ist es gut, wenn man in einer Gemeinschaftspraxis tätig ist, wie dies auch andere Kollegen tun, die solch ein Ehrenamt übernommen haben", meinte der Mediziner. In den Wasser-Zweckverband Veitensteingruppe wurden Horst Gehring. Wolfgang Holzmann und Uwe Derra berufen.

Verabschiedet mit Urkunde und Geschenkkorb wurden von Bürgermeister Kandler sein CSU-Vorgänger Jochen Steppert (Gemeinderat von 2202 bis 2008 und Bürgermeister von 2008 bis 2014) sowie "Urgesteine", so Kandler: Das waren Heinz Stretz (CSU), der noch dem Neubrunner Gemeinderat angehört hatte (1972 bis 1978, von 1978 bis 2008 Zweiter Bürgermeister der Gemeinde Kirchlauter und von 2008 bis 2014 Gemeinderat gewesen war) und die "Geschicke nach der Gebietsreform maßgeblich mitgestaltet hatte, so Kandler. Von 1981 bis 2014 gehörte Bernhard Hümmer (CSU) dem Gemeinderat an, der nun ebenfalls der jüngeren Generation Platz macht.