Ein Ende ist nicht in Sicht: "Nein wir wollen auf jeden Fall weitermachen", betonte Frank Kupfer-Mauder. Für den Geschäftsführer des Kreisjugendringes (KJR) liegen die vor zwei Jahren auch von ihm ins Leben gerufenen "Haßberger Spieletage" weiterhin im Trend. Mit der dritten Auflage, die in den letzten vier Tagen in den Turnhallen von Grund- und Förderschule in Ebern ausgetragen wurden, war er wieder "sehr zufrieden."

Aus seiner Sicht seien die kostenlosen Spieletage deshalb "für Familien sehr attraktiv", weil sich viele freiwillige Helfer darum kümmern, ihnen beispielsweise die oftmals unbekannten Brett-, Gesellschafts- oder Kartenspiele zu erklären. "Sie können ein paar schöne Stunden verbringen."

Frank Kupfer-Mauer räumte die Unsicherheit am Anfang ein. "Wir haben natürlich nicht gewusst, ob das Konzept erfolgreich sein wird. Wir haben uns viel Mühe gegeben und die Idee geht voll auf. Die Leute fühlen sich angesprochen." Dass die 4. Haßberger Spieletag in einem Jahr deshalb wieder stattfinden, steht außer Frage. Der Ort stehe allerdings noch nicht fest.

Einen weiteren großen Gewinner neben den zahlreichen kleinen aber auch größeren Besuchern in den letzten vier Tage gab es derweil: der scheidende Landrat Rudolf Handwerker hatte mit seinem "Nein" Recht behalten, denn das knapp 32.000-teilige Riesenpuzzle, bestehend aus vielen kleinen Keith Haring-Bildern, war letztlich doch eine Nummer zu groß.

"Das haben wir leider sehr überschätzt", redete Frank Kupfer-Mauder die "Niederlage" anlässlich der Wette mit dem Kreischef nicht schön. Schätzungsweise 4000 Teile - was dennoch ebenso ein dickes Lob verdient - wurden in den letzten Tagen zusammengefügt. "Leider sind auch viele Puzzlefans ausgeblieben", fügte er lachend hinzu. Doch ganz nach dem Motto "was nicht ist, kann ja noch werden", könnte es im nächsten Jahr eine Fortsetzung geben. "Und der Anfang ist schließlich gemacht", betonte der 40-Jährige.

Rudi Handwerker zeigte sich trotz seines Wetterfolges derweil als guter Gewinner: Er ging am Sonntag bei der Familienmesse hinter den Cocktailbar-Tresen und erwies sich dabei als kompetenter "Barkeeper".