Auch diesmal kamen wieder über 700 Gäste, um das Tanzbein zu schwingen und das Jahr mit neuem Schwung zu beginnen. In den vielen Jahren seines Bestehens hat sich der CSU-Ball einen besonderen Namen gemacht, und die Gäste kommen inzwischen aus einem großen Umkreis und weit über den Landkreis Haßberge hinaus.

Für Peter Neugebauer und seine Frau Hannelore aus Bamberg gehört dieser Abend schon seit mehr als 20 Jahren zu einem ganz wichtigen Termin am Jahresbeginn. Lange beruflich im Landkreis Haßberge unterwegs und von Freunden ursprünglich einmal auf dieses gesellschaftliche Ereignis aufmerksam gemacht, waren beide wieder in Knetzgau dabei.

Und sie kommen nicht allein, sondern reservieren gleichzeitig einen Tisch für zwölf Bamberger Freunde. "Sie alle kommen gerne mit uns hierher, freuen sich alljährlich auf diesen Tanzabend und ganz sicher sind wir auch nächstes Jahr wieder dabei. In Bamberg gibt es solch ein Event nicht, und ich wollte schon einmal der neuen Ministerin Melanie Huml einen Vorschlag für die Bamberger CSU unterbreiten", meinte Peter Neugebauer.

Er zeigt sich vom ganzen Ambiente begeistert "und vor allem spielen hier immer tolle Kapellen und Bands auf, auf deren Rhythmen man gut tanzen und sich auch auf der Tanzfläche und am Tisch gut unterhalten kann."

Sehr viele Gäste kommen alljährlich auch aus Oberfranken oder von weiter her. Auch aus dem Schweinfurter Raum gibt es Stammgäste, wobei er CSU-Ortsverband Gochsheim schon seit vielen Jahren mit einer großen Abordnung vertreten ist. Aber auch aus dem Landkreis Haßberge sieht man aus fast allen Kommunen tanzbegeisterte Bürger.

Mit Kenner-Gehör

Berthold Klauer hat es nicht so weit und kommt mit seiner Frau Marianne schon seit vielen Jahren aus dem Nachbarort Sand. Er spielte selbst Musik im Blasorchester Sand und deswegen wirft er natürlich auch ein besonderes Auge auf die Showband "Georg Kohlmann Sextett". Sie spielte nun schon zum wiederholten Male, und im Saale hörte man durchwegs positive Stimmen - Berthold Klauers Urteil war eindeutig. "Die Band ist sehr gut, zeigt ein tolles Rhythmusgefühl, und das ist für das Tanzen ganz wichtig. Mir gefällt diese Band seit Jahren am besten. Sie geht gut auf das Publikum ein, präsentiert einen internationalen Liederfundus und viele Evergreens in Abwechslung mit solistischen Instrumentaldarbietungen und zeigt, dass sie als Profimusiker ihr Metier beherrschen. Vor allem die Sängerin trägt ihre Lieder ganz ausdrucksstark vor." So war es auch ganz selbstverständlich, dass die Tanzfläche immer gefüllt war und die Musiker selbst staunten, dass ihr Publikum bis weit nach Mitternacht tanzte und nicht müde wurde.

Für Unterhaltung war auch auf anderer Ebene gesorgt. Zahlreiche politische Prominenz gab sich die Hände und flanierte durch den Saal. CSU-Kreisvorsitzender Steffen Vogel gab seiner Freude Ausdruck, dass er erstmals als Stimmkreisabgeordneter diesen Ball eröffnen dürfe. Mit besonderem Vergnügen begrüßte er Schirmherrn und CSU-Landratskandidat Wilhelm Schneider, die Regierungsmitglieder Staatssekretärin Dorothee Bär und Staatssekretär Gerhard Eck, MdB Anja Weisgerber, sowie die Landkreisprominenz mit "Mister Haßberge" Landrat Rudolf Handwerker und seinen Stellvertreter Günther Geiling, viele Bürgermeister und Räte aus den Gemeindeparlamenten.

Forever young

Selbst Staatssekretär a.D. Dr. Albert Meyer, der demnächst 88 Jahre alt wird, sah man unter den Gästen und Steffen Vogel lüftete auch das Geheimnis, warum er ausgerechnet in den Bayerischen Landtag wollte. "An Albert Meyer habe ich erkannt, dass anscheinend die Münchner Luft und das Wirken im Landtag fit und jung erhält und deswegen wollte ich sein Nachfolger werden.
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Steffen Vogel zeigte sich stolz, dass die Veranstaltungen des CSU-Kreisverbandes von der Bevölkerung so positiv angenommen würden. "Hier zeigen wir uns immer wieder als richtige CSU-Familie und mit 1800 Mitgliedern sind wir ja auch die größte Bürgerinitiative für die Interessen unserer Heimat".

CSU-Vorsitzender Mark Zehe aus Knetzgau wies auf die bevorstehende Kommunalwahl und auch Bürgermeisterkandidaten Michael Melber hin. CSU-Landratskandidat Wilhelm Schneider war es als Schirmherr natürlich ein besonderes Vergnügen, so viele Gäste zu begrüßen. Das Motto der CSU "näher am Menschen" könne man beim Tanzen doch am besten erfüllen. So forderte er alle Gäste auf, sich gut zu amüsieren und den Ball dann in guter Erinnerung zu halten.

Mit ihrer Eintrittskarte nahmen die vielen Gäste gleichzeitig an einer Verlosung teil, bei der es 25 Geld- und Sachpreise sowie Reisen zu gewinnen gab. CSU-Geschäftsführer Gerhard Zösch und Organisator Günter Birkl drehten mit den Damen der politischen Prominenz die Lostrommel und überreichten die Preise, wobei eine Gewinnerin sogar aus Göttingen kam.

Die besonderen Reisegutscheine gingen an Petra Seifert, Wülfershausen (Bad Füssing); Susanne Ender, Knetzgau (Bad Gögging); Angelika Brunnquell, Haßfurt (Bayerischer Wald); Christian Lorz, Haßfurt (Berlin mit Führungen und Bundestag) und Markus Hübner, Burgpreppach (München mit Bayerischem Landtag).

Um Mitternacht gab es für die Damen eine besondere Überraschung. Die "Franz-Hofmann-Halle" verwandelte sich in ein kleines Blumenmeer, und die Damen erhielten aus der Hand Schirmherr Wilhelm Schneider und einigen Prominenten rote Rosen.