Die Aufmerksamkeit und das pflichtbewusste Verhalten einer Mitbürgerin kann Schlimmeres verhindern. Dies wurde bei der letzten Übung im Rahmen der Feuerwehraktionswoche in der Gemeinde Altenkunstadt d...
Die Aufmerksamkeit und das pflichtbewusste Verhalten einer Mitbürgerin kann Schlimmeres verhindern. Dies wurde bei der letzten Übung im Rahmen der Feuerwehraktionswoche in der Gemeinde Altenkunstadt deutlich.
Ein Fahrradfahrer war auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Prügel und Altenkunstadt unterwegs und wurde beim Wertstoffhof von einem Pkw angefahren. Während der Zweiradfahrer stürzte, wurde durch die Wucht des Aufpralls auch der Personenwagen, in dem sich drei Insassen befanden, schwer beschädigt und von der Straße geschleudert. Eine nicht weit davon entfernt wohnende Mitbürgerin hatte diesen Vorfall beobachtete und die Rettungskräfte alarmiert.
Schwierige Hilfeleistung
Binnen kurzer Zeit waren die Ortswehren aus Maineck und Woffendorf zur Stelle. Schnell wurde der Fahrradfahrer versorgt. Wesentlich schwieriger gestalteten sich jedoch die Hilfeleistungen bei den Fahrzeuginsassen, wobei zu allem Unglück der Fahrer des Autos noch unter Schock stand und erst gesucht werden musste. Dem Einsatzleiter Andreas Fugmann, der dabei gut mit dem Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Woffendorf, Frank Manzer, harmonierte, war sofort klar, dass hier bezüglich der technischen Hilfeleistungen die Ortswehren an ihre Grenzen gelangen würden. Dies war mit ein Grund dafür, weshalb zusätzlich noch die Stützpunktwehr Altenkunstadt alarmiert wurde.
Währenddessen stabilisierten die Feuerwehrleute das demolierte Auto, klemmten die Batterie ab und sorgten dafür, dass der Airbag nicht mehr auslösen konnte. Zugleich nahmen sie sich der verletzten Personen, einer Frau und eines Kindes, im Fahrgastraum an.
Als die Freiwillige Feuerwehr Altenkunstadt mit dem Rettungssatz anrückte, kam die technische Hilfeleistung so richtig in Gang. Nachdem die Autoscheiben entfernt und das Dach regelrecht abgeschnitten war, erfolgte die Personenbergung.
"Einsatzziel erreicht"
Damit war das Ziel des Einsatzes erreicht. Der Kommandant der Stützpunktwehr Altenkunstadt, Marco Weidner, sprach von einem umsichtigen Übungsablauf mit Erkundung der Lage, dem Sichern der Unfallstelle und des Fahrzeuges sowie den anschließenden Rettungsbemühungen.
Bürgermeister Robert Hümmer sprach von einem Einsatz, der realistisch dargestellt worden sei und täglich passieren könne. dr