von unserem Mitarbeiter Karl-Heinz Frank

Dormitz — Um die Verkehrssicherheit im Einmündungsbereich der Steinwehrstraße zu erhöhen, soll nach den Vorstellungen des Dormitzer Gemeinderats zunächst die Möglichkeit eines Zebrastreifens oder einer roten Markierung am Ende des Gehwegs überprüft werden.
Das bedeutet auch, dass der Gemeinderat vom Vorschlag der Polizeiinspektion Forchheim Abstand genommen hat. Diese hatte bei einer Verkehrsschau den Dormitzern unlängst vorgeschlagen, in der Steinwehrstraße einseitig ein absolutes Halteverbot zu erlassen.
Gerade in diesem Einmündungsbereich kommt es immer wieder zu Verkehrsbehinderungen durch parkende Fahrzeuge.

Darlehen über 150 000 Euro

Und auch Fußgänger, die von der Hauptstraße kommend auf dem östlichen Gehweg der Schwabachstraße unterwegs sind, gehören laut Bürgermeister Holger Bezold (FW-UBD) zu den Leidtragenden. Wegen parkender Autos hätten sie eine nur schlechte Sicht in die Steinwehrstraße. Bevor die Gemeinde als Ultima Ratio an ein absolutes Halteverbot denkt, sollen nun also die Effekte eines Zebrastreifens oder von Fahrbahnmarkierungen getestet werden.
Des Weiteren beschloss der Dormitzer Gemeinderat mit 14:0 Stimmen, das vor einem Jahr bei der Raiffeisenbank Neunkirchen zu einem Zinssatz von 0,75 Prozent aufgenommene Darlehen um ein weiteres Jahr zu verlängern. Das Darlehen hat ein Volumen über 150 000 Euro und dient der Zwischenfinanzierung für die Sanierung von Schule und Mehrzweckhalle. Fällig geworden wäre es am 30. September dieses Jahres. In diesem Zusammenhang wurde Bezold ermächtigt, das Darlehen beim günstigsten Anbieter abzuschließen.
Einstimmig gab der Rat einem Antrag des FC Dormitz statt. Der Verein bekommt auch heuer einen Übungsleiterzuschuss in Höhe von 1902,25 Euro.