In der ersten Sitzung nach der Sommerpause hat der Effeltricher Gemeinderat Christoph Wurmthaler verabschiedet. Der Gemeinderat (DEL) hatte sein Mandat mit Wirkung zum 31. Juli aus persönlichen Gründen niedergelegt. In ihrer Verabschiedungsrede rief Bürgermeisterin Kathrin Heimann (DEL) in Erinnerung, in welcher Weise sich Christoph Wurmthaler zum Wohle der Gemeinde engagiert hatte: Er war seit 2005 im Gemeinderat.
2008 wurde Wurmthaler Verbandsrat des örtlichen Zweckverbandes zur Wasserversorgung (Leitenberg-Gruppe) und Mitglied des Bauausschusses.


Faible für ökologische Themen

Von 2008 bis 2014 war Wurmthaler Dritter Bürgermeister und Kindergartenbeauftragter. Von 2014 bis 2016 war er Seniorenbeauftragter. Sein besonderer Einsatz galt ökologischen und Umwelt-Themen. Die Gemeinderatskollegen entließen Wurmthaler nur ungern aus ihrer Mitte. Sie respektierten aber auch seine Entscheidung.
Zum Abschied überreichte ihm die Bürgermeisterin einen Blumenkorb mit Pflanzen für seinen Garten und einen Gutschein für den Besuch eines Naturparkes mit seinen Enkeln.
Anschließend stellte sich die neue Schulleiterin der Grundschule Effeltrich vor. Sie heißt Silke Schür, ist verheiratet, Mutter dreier erwachsener Kinder und wohnhaft in Eggolsheim. In Bezug auf das vom Gemeinderat gewünschte Raumnutzungskonzept - als Hauptschule war das Gebäude für 300 Schüler ausgelegt, die Grundschule besuchen gegenwärtig nur noch von 72 Schülern - erläuterte sie, dass ihrer Vorstellung nach die Schule eine sinnvolle Bereicherung des Gemeindelebens sein solle.


Ein lebendiger Ort

Die Schule solle ein lebendiger und offener Lernort sein, der von allen Effeltricher Gruppen und Vereinen genutzt werden könne. Sie regte die Bildung einer Arbeitsgruppe an, bei der Lehrer, Elternbeirat, Förderverein, Gemeinderat, Vereine und weitere interessierte Gruppen zur Erarbeitung eines neuen Schulhauskonzeptes zusammenkommen sollten.
Schür empfahl, als externe Expertin für Schulentwicklungsprozesse Karin Doberer von der LernLandSchaft einzuladen; deren Fähigkeit, Pädagogik, Schulhausarchitektur und Teamarbeit zusammenwirken zu lassen, habe sie beim Umbau der Schule in Eggolsheim schätzen gelernt.
Um die Schulumgestaltung schon mal auf den Weg zu bringen, bat Silke Schür des Weiteren um das Einverständnis des Gemeinderates für die Entrümpelung des Dachbodens der Schule. Für die Herbstferien plane sie in diesem Zusammenhang, die alten Schulmöbel dort herauszuschaffen und sie auf einer Art Flohmarkt billig zu verkaufen. Der Erlös solle für Spielgerät auf dem Pausenhof verwendet werden; der Dachboden könne dann den Vereinen als Stauraum dienen.









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