Die Feuerwehr will in diesem Jahr in ihrem Feuerwehrhaus eine sanitäre Anlage einbauen. Arbeitseinsätze sind hierfür schon geplant, wie bei der Hauptversammlung im Bericht des Kommandanten Markus Dinkel zu hören war.

Dinkel ließ das vergangene Jahr Revue passieren und sprach einen Einsatz im Nachbarort an, bei dem die Wehr mit zehn Feuerwehrleuten ausgerückt war. Außerdem trafen sich die 27 Aktiven zu 18 Übungen. Darunter waren einige Sonderübungen für das Leistungsabzeichen. Katja Bätz hat als erste Feuerwehrfrau in Welsberg das Leistungsabzeichen erreicht, was Dinkel besonders würdigte. Außerdem habe die Wehr für die Sicherheit beim Kirchweihlauf des SV Schottenstein gesorgt.

Neues Feuerwehrauto?

Zwei Wehrleute hätten die digitale Funkausbildung abgeschlossen, vier nähmen zurzeit an der Truppmannausbildung teil. Bei der Besichtigung durch die Kreisbrandinspektion habe es keinerlei Beanstandungen gegeben. Von der Wehr sei auch der Dorfbrunnen gespült und gereinigt worden.

Markus Dinkel wies auf das Feuerwehrauto hin, das in die Jahre gekommen sei.

Die Feuerwehr Welsberg könne zurzeit nur einen Jugendlichen zur Itzgrunder Jugendfeuerwehr entsenden. Dort würden die Jugendlichen mit viel Engagement der Jugendwarte hervorragend auf den Feuerwehrdienst vorbereitet.

Durch die Wehr wurden wieder das Starkbierfest und mit den anderen Ortsvereinen eine Ostereiersuche und das Sommerfest veranstaltet.

Ein wenig Unruhe

Die Mitgliederzahl des Feuerwehrvereins Welsberg beläuft sich unverändert auf 57; darunter sind 29 passive Mitglieder, wie Vorsitzender Christian Schmidt berichtete.

Kreisbrandinspektor Reinhard Hartung freut sich über die Einsatzfähigkeit der Wehr, die rund um die Uhr gewährleistet sei. Bei den letzten Einsätzen sei die Wehr immer mindestens in Mannschaftsstärke ausgerückt.

Im Nachbardorf Bodelstadt sehe dies nicht so gut aus. Man wolle jetzt noch zwei Jahre abwarten und dann eventuell über eine Angliederung nachdenken. Dies löste in der Versammlung ein wenig Unruhe aus.

Hubert Arnold wurde für 40 Jahre Feuerwehrdienst, davon 18 Jahre lang als Kommandant, geehrt. Er erhielt von Kommandant Markus Dinkel und Vorsitzendem Christian Schmidt einen Präsentkorb. mst