Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Heiligenfelder Gespräche" hat Frithjof Paulig einen Vortrag in der Akademie Heiligenfeld gehalten. Der Coach von Führungskräften sprach zum Thema "Selbstbewusst und Weltbewusst im Puls von Autonomie und Verbundenheit". Im Vortrag veranschaulichte er den Teilnehmern die Möglichkeit, bei sich anzukommen und sich hier ganz zu fühlen, trotz tagtäglicher Zweifel und Unsicherheiten, heißt es in einer Pressemitteilung der Akademie Heiligenfeld

Laut Paulig liege es in der menschlichen Natur, jeglichen Schmerz krampfhaft von sich wegzustoßen. Es entstehe Entfremdung durch das Suchen von Schuld und Auslösern bei der Erlangung von Anerkennung, Liebe, Macht und Geld im Außen. Es scheine, dass Menschen sich darauf fixieren, wie sie sein wollen, obwohl jede Fixierung sie weiter von sich selbst und ihrer unendlichen Tiefe an Möglichkeiten entferne. Paulig sagte: "Auf nicht erfüllte Pläne und Vorstellungen folgt letztendlich Enttäuschung und der Drang, nichts mehr fühlen zu wollen." Hilfreich sei, sich die Frage "was will ich wirklich?" immer wieder zu stellen, sobald man eine Antwort sehe. Es gelte, tiefer nachzuhaken, was der Kern unserer Wünsche sei.

Außerdem erläuterte er, dass Unsicherheit nicht aufhalten solle, Beziehungen entstehen zu lassen. Keiner weiß, was morgen sein werde, dennoch sei jede Person "Leben" und zu Großem fähig, sobald sie sich mit anderen Menschen vernetze. Er forderte Paulig, die Wahrnehmung mit all der Verletzlichkeit und Einzigartigkeit eines Menschen anzunehmen und etwas Großes daraus wachsen zu lassen. red