von unserem Redaktionsmitglied 
klaus schmitt

Untersteinbach — Es ist eine Auseinandersetzung der Worte. An Straßenrändern stehen Schilder mit Aufschriften wie "Nationalpark Steigerwald, nein danke" oder "Wir wollen keinen Urwald". Im Saal des Gasthauses Michel hingen Plakate wie "Naturschutz schafft und erhält Arbeitsplätze" oder "Heimat für die Zukunft sichern".
Gegner und Befürworter eines Nationalparks Steigerwald stehen sich gegenüber. Vor allem in der Gemeinde Rauhenebrach, die am engsten an einer Schutzzone liegen würde und damit am meisten betroffen wäre.

Die Größenverhältnisse

Die Überlegungen gehen davon aus, dass über 11 000 Hektar des 128 000 Hektar großen Steigerwaldes als Nationalpark ausgewiesen werden sollen.