Danndorf  —  "Wir haben wieder den Osterbrunnen im Dorf geschmückt, den Spielplatz auf Vordermann gebracht und einen Zaun errichtet und diverse Grünflächen und Bäume gepflegt", sagte Vorsitzender Herbert Laschinsky bei der Jahreshauptversammlung des Danndorfer Gartenbauvereins. 2019 sei eine Kindergruppe ins Leben gerufen worden.

"Wir haben uns zweimal mit den Kleinen getroffen und ein Biotop angelegt und bepflanzt", erzählte Schriftführerin Franziska Unger. Auch für 2020 seien Kinderaktionen geplant.

"Es ist sehr wichtig, schon die Kinder an die Natur heranzuführen", sagte Kreisvorsitzender Günter Reif. "Es geht so viel Wissen verloren, da sind nicht nur alle Omas und Opas gefragt, den Kindern zu zeigen, welchen Schatz wir in Garten und Landschaft haben." Unter dem Titel "Zauber des Sommers" referierte er über einen insektenfreundlichen, blühenden Garten. Geranien seien zwar hübsch anzusehen, seien aber für Insekten nichts. "Warum nicht einmal Eisenkraut pflanzen, das blüht den ganzen Sommer über wunderschön rot", schwärmte der Gartenexperte. Blühwiesen im eigenen Garten, auf denen sich auch viele Margeriten tummeln können, seien äußerst wertvoll. "Bestimmte Teile lasse ich im Garten einfach stehen, damit tut man etwas für die Umwelt."

Natürlich galt es bei der Hauptversammlung auch noch, einige Mitglieder zu ehren. So konnte sich Cornelia Unger über die Tonmodel des Landkreises freuen. "Bei einer Ortsbegehung haben wir uns alle Anwesen angeschaut", erklärte Herbert Laschinsky. Bei Familie Unger habe eine Mischung aus einem Hausbaum, einem Steingarten, einer großzügigen Obstwiese und einem Bauerngarten mit Blumen und Gemüse überzeugt. Für schönen Blumenschmuck und einen schön angelegten Garten erhielten die Familien Kellner, Weibbrecht, Oehrlein, Fischer und Laschinsky eine Aufmerksamkeit.

Von den aktuell 97 Mitgliedern konnten vier für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt werden: Renate Nährig, Christa Oehrlein, Franz Schieber und Manfred Götz.

Im Anschluss hielt Zweiter Vorsitzender Andy Hößerich noch ein besonderes Schmankerl bereit: Er verloste eine ganze Reihe verschiedener Nistkästen. "Den Starenkasten sollte man am besten direkt in den Kirschbaum hängen", empfahl der Experte. Uschi Prawitz