Eine engagierte Gemeinschaft mit einer erfreulichen Mitgliederentwicklung ist die Freiwillige Feuerwehr Theisau. Allerdings gab es bei der Hauptversammlung hinsichtlich des Feuerwehrgerätehauses auch kritische Worte.

Vorsitzender Paul Ziegler blickte auf das Jahr zurück. Die Fertigstellung der Mainbrücke wurde mit einem "Brückenfest" gefeiert. Damit falle es jetzt auch den Mitgliedern der Wehr leichter, die Festveranstaltungen in den Nachbarorten zu besuchen, so Ziegler.

Von drei Alarmierungen, darunter auch ein Waldbrand am Fuße von Ebneth, berichtete Kommandant Harald Fiedler. Zudem verwies er auf regelmäßige Übungen, darunter einige innerhalb der Alarmierungsgemeinschaft, also mit den Wehren Maineck und Mainklein. Die Wasserentnahmestelle am Main wurde erneuert, Aktive legten erfolgreich die Atemschutzausbildung ab, die Wehr verrichtete Absperrdienste und war im Rahmen der Feuerwehraktionswoche am Anwesen Münch/Gahn eingebunden. Fiedler wies allerdings auch auf die katastrophalen Zustände beim Feuerwehrgerätehaus von Theisau hin, wo es weder sanitäre Anlagen noch eine Heizung gebe.

Zum Feuerwehrgerätehaus in Theisau bemerkte der Zweite Bürgermeister Burgkunstadts Ulrich Koch, dass dessen Zustand schon seit langem bekannt und deshalb auch die Notwendigkeit gegeben sei, Abhilfe zu schaffen. Allerdings bat er abschließend auch um Verständnis für die derzeitige Haushaltslage der Stadt Burgkunstadt.

Kreisbrandrat Timm Vogler dankte der Wehr, zeigte aber auch Unverständnis dafür, dass ein Ausbau des Feuerwehrhauses schon vor Jahren angedacht war, sich dahingehend aber noch nichts getan habe. Denn nach wie vor seien für den Feuerschutz, eine Pflichtaufgabe in Bayern, die Kommunen zuständig.

Im weiteren Verlauf wurde Manuel Kraus offiziell in die freiwillige Feuerwehr von Theisau aufgenommen. dr