Jede Gemeinde hat Ressourcen. Die eine hat Industrie, die andere Gaststätten, viele haben die Natur - auf jeden Fall haben alle Gemeinden Bürger. Warum nicht einfach die Ressource Bürger nutzen? Auch Bürger haben Ideen. Ressourcen müssen allerdings gefördert werden. Allerorts hört man von Aufrufen, dass sich die Bürger an der Gestaltung ihres Ortes beteiligen mögen.

Das darf doch nicht nur auf Kuchenbacken oder Hüpfburg aufbauen beschränkt sein. Natürlich nimmt das Zeit in Anspruch, natürlich kommen Projekte so langsamer zur Vollendung. Aber die Transparenz, die die Akzeptanz der Bürger für ein Projekt erhöht, wäre ein Stück weiter erfüllt.

Gegen Politik aufbegehren darf allerdings nicht allein um des Schimpfens willen geschehen. Kritik kommt konstruktiv besser an. Konzepte dürfen nicht vorschnell zwischen Gartenzaun und Autotür entworfen werden, sie brauchen eine solide Grundlage. Und langfristig können beide Seiten sagen, dass so gemeinschaftlich wie möglich ein Projekt umgesetzt wurde. Denn zwischen Schwarz und Weiß gibt es viele Graustufen, sprich: Kompromissmöglichkeiten.